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"fluchtburg" von Gerhard Meister im Theater Dortmund

Premiere: 8. Juni 2010 auf der Probebühne 3

Ein Mann, und eine Frau. Sie reden; sie diskutieren; sie streiten. Über die neue Putzfrau, über das Ghetto „Kleefeld“, das da draußen irgendwo ist, über Dinge, die geschehen sind und geschehen sollen, über den eigenen Tod.

Aber, - passiert überhaupt irgendetwas?

"Alles in Ordnung, ausser in den Knien alles in Ordnung. Die Erde bebt nicht, es explodiert nichts. Ich höre keine Sirenen, keine einzige Sirene ist zu hören, auch nicht von ganz weit weg, keine Sirenen, nein, es ist alles wie immer, alles ruhig, alles nur in den Knien, nur in meinem Kopf, dieses Dröhnen ist nur in meinem Kopf, nur dort und in den Knien, diese blöden Knie, man darf garnicht erst anfangen damit, da ist nichts oder dann war's ein Flugzeug über dem Dach."

Mit der „Fluchtburg“ von Gerhard Meister inszeniert Jonathan Gruner die letzte Aufführung dieser Spielzeit; eine Aufführung über die Ödnis des Lebens, und den hilflosen Versuch, sie zu überwinden.

Regie: Jonathan Gruner

Es spielen: Juliane Gruner und Jakob Schneider

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