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"Faust" von Johann Wolfgang Goethe - Im Rahmen der Frankfurter Goethe Festwoche 2012 - Schauspiel Frankfurt

Der Tragödie erster Teil, Premiere 14. September 2012

Der Tragödie zweiter Teil, Premiere 15. September 2012

Der Tragödie erster Teil

Die Krise der abendländischen Welt lenkt unseren Blick auf den faustischen Helden, der Gott abgeschafft, sein Ego an dessen Stelle gesetzt und dem »Geist, der stets verneint« die Seele geopfert hat, um die Welt dem eigenen Willen unterwerfen zu können. Goethe zeigt uns den Ruhelosen, dem nichts genügt, der nirgends verweilen kann, den keine Liebe bindet und der alles durchdringen,

sezieren, zerstören muss, was er berührt. Aus dem entfesselten Genie, das der Welt seine Vorstellung aufdrückt, ist ein Egoist geworden, der nur noch den eigenen Vorteil im Sinn hat – der Prototyp unserer Zeit.

Regie Stefan Pucher

Bühne Barbara Ehnes

Kostüme Marysol del Castillo

Video Chris Kondek

Musik Christopher Uhe

Dramaturgie Michael Eberth

Mit Heidi Ecks, Henrike Johanna Jörissen, Josefin Platt; Vincent Glander,

Mathis Reinhardt, Alexander Scheer, Marc Oliver Schulze u.a.

Am 14. / 16. / 17. / 21. / 22. / 23. / 25. / 26. / 27. / 29. / 30. September, 1. / 3. Oktober

Der Tragödie zweiter Teil

Fausts rastloses, unbedingtes Streben nach dem »höchsten Dasein« führt ihn

im zweiten Teil der Tragödie auf eine ungeheuerliche Reise durch Zeit und

Raum. Unterwegs wird – kurzfristig – das marode Reich durch die Erfindung

des Papiergeldes gerettet, ein künstlicher Mensch erschaffen, Kriege mit

unlauteren Mitteln gewonnen und ein gewaltiges Kolonisationsunternehmen

verwirklicht: eine Suche nach Erlösung ohne Rücksicht auf Verluste. Inszeniert

wird Goethes Fortschrittstragödie des modernen Menschen von Benedikt von

Peter, 2011 ausgezeichnet mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für

beste Opernregie.

Regie Benedikt von Peter

Bühne Katrin Wittig

Kostüme Geraldine Arnold

Video Bert Zander

Musik Tamer Fahri Özgönenc

Dramaturgie Sibylle Baschung

Mit Constanze Becker, Mila Dargies, Wiebke Mollenhauer, Lore Stefanek, Valery Tscheplanowa; Wilfried Elste, Wolfgang Michael, Friedrich Paravicini, Andreas Uhse u.a.

Am 15. / 20. / 22. / 29. September, 2. / 3. Oktober

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