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"Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt." von Pascal Rambert und Éric Méchoulan - Thalia Theater Hamburg

19.01.2015

Premiere am 26. Januar 2015 um 20 Uhr im Thalia Theater. -----

Vom Tauschhandel der Südsee-Urvölker bis zur globalen Finanzkrise: Drei Jahre lang waren Einwohner der Pariser Vorstadt zu Schreibworkshops eingeladen, um zu erforschen, wie sehr wirtschaftliches Denken unseren Alltag bestimmt.

Aus diesen privaten Erzählungen über die Krise hat der französische Theaterkünstler Pascal Rambert mit ihnen und dem Wirtschaftsphilosophen Éric Méchoulan einen Theaterabend geschaffen, an dem die Bürger ihre Texte vortragen, und gemeinsam mit SchauspielerInnen Einblicke in unterschiedlichste ökonomische Systeme geben.

Rambert, einer der innovativsten Theaterkünstler Frankreichs, inszenierte das Stück bereits an verschiedenen Theatern in Frankreich, Japan und Deutschland. Nun bekommen auch 40 HamburgerInnen die Chance, zu KoautorInnen zu werden: Unterschiedliche Menschen, Beamte, Künstler, Arbeitslose oder Wissenschaftler suchen für einen Abend nach einer Ästhetik der Vielfalt im Patchwork der heutigen Welt.

Die Premiere findet im Rahmen der Lessingtage im Thalia Theater statt. Im Anschluss wandert die Inszenierung als Repertoire-Stück in die Gaußstraße. Pascal Rambert inszenierte am Thalia Theater bereits „Ende einer Liebe“.

Regie, Ausstattung und Choreografie Pascal Rambert

Chorleitung Karin Pawolka

Dramaturgie Susanne Meister

Darsteller Franziska Hartmann, Johanna Link, Marie Löcker, Daniel Lommatzsch, Maria Magdalena Wardzinska, sowie 40 Hamburger Bürger und ein Chor

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