Montag, 10. November 2008, 18 Uhr, Werkstatt, Eintritt frei
AUS ANLASS DES 70. JAHRESTAGS DER NOVEMBERPOGROME 9./10. NOVEMBER 1938
“Ein Jude kann nicht Reichsbürger sein“ - Dieser Satz aus den Verordnungen zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 schrieb den Unterschied zwischen „Staatsangehörigen“ und „Reichsbürgern“ fest – allein letztere besaßen die vollen politischen Rechte.
Damit war eine weitere Stufe der Entrechtung erreicht, die Juden vom öffentlichen Leben ausschloss.
Anlässlich des 70. Jahrestages der Novemberpogrome lesen Anke Zillich und Bernd Braun aus Gesetzen, die den Umfang der Entrechtung dokumentieren, und aus privaten Zeugnissen, die eine Ahnung geben von den Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Die Mezzo-Sopranistin Susanne Blattert begleitet die Gedenkveranstaltung musikalisch; Klavier spielt Christopher Sprenger.
In Zusammenarbeit mit der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus