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EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE von Peter Hacks im Renaissance-Theater Berlin

Premiere 31. Januar um 18.00 Uhr. -----

Nach zehn, scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren, verlässt Goethe 1786 Weimar, über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Seine Geliebte, Charlotte von Stein, sieht sich nun ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten gegenübergestellt.

Das ist die Szenerie für einen der „faszinierendsten Monologe, die in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben worden sind“ urteilt die Frankfurter Rundschau. Das Publikum erlebt den Dichterfürsten aus einer erfrischend anderen Perspektive, denn er wird nicht von Historikern, sondern von einer liebenden, aber verletzten Frau beschrieben: Goethe als eitler Zeitgenosse, als Hypochonder, als Versager in der Liebe, der es nur versteht, seine Abenteuer literarisch auszubeuten.

Sich selbst sieht Charlotte von Stein als diejenige, die aus einem Sturm-und-Drang-Flegel einen einigermaßen brauchbaren Menschen gemacht hat ...

EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE ist einer der erfolgreichsten deutschen Theatertexte des 20. Jahrhunderts: Er wurde an gut 200 deutschen Theatern und in 21 Ländern der Welt gespielt und selbst Marcel Reich-Ranicki hatte nichts zu meckern: Er nahm das Stück 2004 in seinen Kanon der 42 lesenswerten deutschsprachigen Dramen auf.

mit

Anika Mauer

Regie Johanna Schall

Bühne Horst Vogelgesang

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