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"Edelweißpiraten" - Kölner Jugend zwischen Rebellion und Freiheitsliebe - Eine Koproduktion von Frederike Bohr und studiobühneköln

Premiere 1. Mai 2024, 20h, Vitalisstraße 314, 50829 Köln In der Nähe der S-Bahn-Haltestelle “Müngersdorf Technologiepark”

01.05.2024
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Die Edelweißpiraten. So nannten sich ab Ende der 1930er Jahre Gruppen von Jugendlichen in der Kölner Region. Sie wandten sich gegen die Politik der Nationalsozialisten – unangepasst und unter Einsatz ihres Lebens. Sie wollten frei sein in einer Zeit der Zwänge. Wichtig waren ihnen Natur und Musik; in ihren Liedern fanden sie eine gemeinsame Stimme und Zuflucht.

© Grafik Desiree Neumann, Foto NS-DOK Köln

„Ein Edelweiß ist frei, wunderbar frei, keine andere Blume ist so frei, wie ein Edelweiß.
Wo die blüht, da wird uns nichts passieren.“
(Gertrud Koch, Edelweißpiratin)

Das musikalische, multimediale Stück für jede und jeden handelt vom Leben damals und im Hier und Jetzt. Auf den Spuren der Edelweißpiratin Gertrude Koch taucht das Publikum ein in die Lebensrealität der rebellischen Jugendlichen. Originalfilme von Hermann Rheindorf aus dem historischen Köln überlagern heutige Aufnahmen des Stadtbildes. Begleitet von Regina Melech, die zusammen mit dem Ensemble und ihrer Gitarre die Lieder des Protests, der Solidarität und der Freiheitsliebe in die Gegenwart holt.

Die Edelweißpiraten hatten in einer Zeit der Gleichschaltung den Mut, ihren eigenen Idealen zu folgen und eigene Wege zu suchen. Das konfrontiert uns im Heute mit der Frage, wer oder was wir sein wollen: Trauen wir uns, Demokrat*innen zu sein in unserer Zeit, in der dringend Solidarität gefragt ist? Solidarität für alle, die diskriminiert werden.

Damals wie heute: stetig wachsende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich unter anderem in Antisemitismus, Queerfeindlichkeit oder Rassismus zeigt. Mit den Geschichten und Liedern der Edelweißpiraten werfen Frederike Bohr und ihr Ensemble einen Blick in die Vergangenheit, aber auch auf die komplexe politische Lage der Gegenwart.

Mit: Luise Kinner, Aischa-Lina Löbbert und Pierre Siegenthaler als Gast
und Max Altmann, Sascha Görg, Sophie Haase und Talea Jacobsen      

Konzept und Inszenierung: Frederike Bohr
Musikalische Leitung: Regina Melech
Dramaturgie: Anthea Petermann
Stückfassung: Marco Hasenkopf
Kamera und Visuals: K.-F. Baumgärtel, Helga Gorgs
Kostüm: Pia Maria Laabs, Aischa-Lina Löbbert
Technik und Bühnenbau: Fabian Dress
Bühnenbild: Frederike Bohr
Lichtkonzept: Sascha Görg, Fabian Dress
Grafikdesign: Desiree Neumann/ dizkid
Finanzen und Verwaltung: Niels Nester
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä

Förderung und Unterstützung
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Termine:
1. Mai, 20h (Premiere) TICKETINFO
2. Mai, 20h TICKETINFO
3. Mai, 20h TICKETINFO
4. Mai, 20h TICKETINFO
5. Mai, 18h TICKETINFO
Die Vorstellungen finden in der Außenspielstätte der TanzFaktur im Technologiepark statt.
Adresse: Vitalisstraße 314, 50829 Köln
In der Nähe der S-Bahn-Haltestelle “Müngersdorf Technologiepark”

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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