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Düsseldorfer Schauspielhaus: "Amerika" nach Franz Kafka

02.03.2008

Theaterfassung von Alexander Müller-Elmau

Premiere Sonntag, 8. März 2008 um 20.00 Uhr, Kleines Haus

Einen ›amerikanischen Roman‹ nannte Franz Kafka die Geschichte des 16-jährigen Karl Roßmann, der von seinen Eltern nach Amerika geschickt wird.

Dessen Bemühungen, sich in der fremden ›Neuen Welt‹ zurechtzufinden und zu behaupten, schlagen immer wieder fehl. Erst als er sich beim ›Naturtheater von Oklahoma‹ bewirbt, scheint es, als könne er sich aus dem erlebten System von Abhängigkeiten befreien. Das Romanfragment „Amerika“, das Kafka in seinen Tagebüchern der verschollene nennt, unterscheidet sich von den anderen Kafka-Romanen durch seinen positiveren, offeneren Schluss. »Kafka war sich bewusst und hob es gesprächsweise öfters hervor, dass dieser Roman hoffnungsfreudiger und ›lichter‹ sei als alles, was er sonst geschrieben hat«, notiert Max Brod, Herausgeber der Werke Kafkas, in seinem Nachwort zur Erstausgabe.

Inszenierung und Bühne Alexander Müller-Elmau

Kostüme Sabine Thoss

Dramaturgie Joachim Klement

Mit Claudia Eisinger, Denis Geyersbach, Urs Peter Halter, Wolfram Rupperti

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