Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Die Orestie" nach Aischylos als Open-Air-Spektakel vor dem Theaterhaus Jena"Die Orestie" nach Aischylos als Open-Air-Spektakel vor dem Theaterhaus Jena"Die Orestie" nach...

"Die Orestie" nach Aischylos als Open-Air-Spektakel vor dem Theaterhaus Jena

am 05. / 06. / 07. / 08. Juli 2007, 21:30 Uhr auf dem Theatervorplatz in Jena.

 

Das diesjährige Theaterspektakel zur Eröffnung der Kulturarena blickt weit zurück in die wortgewaltige Anfangszeit des europäischen Theaters.

Aischylos »Orestie« ist die einzige erhaltene Tragödientrilogie der griechischen Antike, und seit nun fast 2500 Jahren hält die Geschichte um Agamemnon, Klytaimestra, Orest und Elektra Zuschauer und Theatermacher gleichermaßen in Atem.

Agamemnon kehrt siegreich aus dem zehnjährigen Krieg um Troja zurück und wird von seinen jubelnden Untertanen empfangen. Seine Frau Klytaimestra hat jedoch eigene Pläne mit ihrem zurückgekehrten Gatten. Sie will Rache für eine Untat, die Agamemnon zu Beginn des Krieges begangen hatte: Er hat beider Tochter Iphigenie geopfert. Klytaimestra erschlägt Agamemnon und überträgt die Staatsgeschäfte an ihren Geliebten. Doch auch dieses Verbrechen wird nicht ungesühnt bleiben. Orest, ihr eigener Sohn, kehrt nach Hause zurück und rächt den Mord an seinem Vater.

»Die Orestie« wird auf dem Theatervorplatz mit ihren mehr als 100 Beteiligten zu einer Parabel über Machtstreben und Gewalt, aber vor allem natürlich zu einem lebendigen Spektakel, das, wie »Johanna« und »Die Dreigroschenoper« in den vergangenen Jahren, beweisen wird, dass große Stoffe ein großes Publikum verdienen.

 

Es spielen das Ensemble des Theaterhaus Jena und Gäste sowie ca. 100 Theaterenthusiasten aus Jena und Umgebung. Regie: Markus Heinzelmann

 

Karten gibt es in allen Vorverkaufsstellen der Kulturarena.

www.theaterhaus-jena.de, www.kulturarena.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

DEM VOLKSTÜMLICHEN VERBUNDEN -- Zweiter Teil des Tschaikowsky-Zyklus' mit dem Staatsorchester Stuttgartder in der Liederhalle/STUTTGART

Das Staatsorchester Stuttgart musizierte unter der elektrisierenden Leitung von Cornelius Meister im zweiten Teil des Tschaikowsky-Zyklus zunächst die selten zu hörende Sinfonie Nr. 2 in c-Moll aus…

Von: ALEXANDER WALTHER

ANKLÄNGE AN SCHWANENSEE --Tschaikowsky-Zyklus, 7. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Stuttgart unter Cornelius Meister

Die eher selten zu hörende Sinfonie Nr. 1 in g-Moll "Winterträume" op. 13 von Peter Tschaikowsky besitzt überraschende Anklänge an dessen Ballettmusiken zu "Nussknacker" und "Schwanensee", was…

Von: ALEXANDER WALTHER

MIT STÜRMISCHER BEWEGUNG -- Carl-Flesch-Akademie Baden-Baden mit Meisterkonzert 2.0 Kammermusik im Hotel Maison Messmer

Diesmal konnte man die Auslese aus fast 280 Bewerbungen aus 56 Ländern hören. Es war ein ausgezeichnetes Kammermusik-Konzert der Extraklasse. Zunächst erklang das mit feinsinniger Balance musizierte…

Von: ALEXANDER WALTHER

LIEBE IST ETWAS WUNDERBARES -- Martina Gedeck und Xavier de Maistre im Ordenssaal bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

"Licht und Schatten" in Musik und Literatur beleuchteten sehr eindrucksvoll die bekannte Schauspielerin Martina Gedeck und der berühmte Harfenist Xavier de Maistre im Ordenssaal. Von Rainer Maria…

Von: ALEXANDER WALTHER

Schlussapplaus -- „Favourite Things“ von Demis Volpi in der deutschen Oper am Rhein

Das Beste kommt zum Schluss! Lieblingstücke der Ballettkompagnie, des Publikums, des Ballettdirektors, mit „Favourite Things“ verabschiedet sich Demis Volpi vom Ballett am Rhein um die Nachfolge von…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑