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Deutschsprachige Erstaufführung: "Die Wut, die uns vereint" von Finegan Kruckemeyer, Theaterstück in Laut- und Gebärdensprache mit tauben und hörenden Schauspieler*innen im Schauspiel Hannover

Premiere Sa, 23.11.2019 / 19:30 Uh,r Ballhof Zwei

17.11.2019

Kay ist 16. Gestern war ihre Welt noch in Ordnung. Heute dagegen? Was ist mit den anderen los? Wieso verstehen die sie plötzlich nicht mehr? Eine normale Kommunikation scheint kaum mehr möglich zu sein. Doch was ist schon „normal“? Selbst ihre Eltern sind in letzter Zeit unerträglich geworden. Sie gehen Kay so sehr auf die Nerven, dass sie nicht mehr weiß, wohin mit ihrer Wut. Als sie versehentlich ihren besten Freund bewusstlos schlägt, wissen ihre Eltern sich nicht mehr anders zu helfen: Sie setzen Kay in einer abgelegenen Waldhütte aus, damit sie in Ruhe über sich nachdenken kann und zur Vernunft kommt.

© Kerstin Schomburg

Doch Kay wird dort nicht allein bleiben. Auf der Suche nach Essen trifft sie Lotte – und die ist noch viel wütender. Eine schicksalhafte Begegnung mit einem verbindenden Element: Wut.

Wera Mahne inszeniert erneut am Schauspiel Hannover ein Theaterstück, das für ein taubes als auch hörendes Publikum konzipiert ist. Mit Mädchen wie die hat sie bereits mit einem gemischten Ensemble und dem künstlerischen Zugang der Zweisprachigkeit gearbeitet und einen gemeinsamen Vorstellungsbesuch ermöglicht.
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Text in leichter Sprache:

Kay ist 16 Jahre alt.
Kay ist wütend.
Alle Menschen haben sich verändert.
Kay kann sich mit niemand mehr unterhalten.
Immer gibt es Streit.
Die Eltern gehen Kay auch auf die Nerven.
Das macht Kay noch wütender.
Kay weiß nicht, wie die Wut weg geht.
Ihre Eltern wissen das auch nicht.
Kay schlägt ihren besten Freund ohnmächtig.
Das ist für die Eltern zu viel.
Die Eltern fahren mit Kay in den Wald.
Im Wald steht eine Hütte.
Die Eltern lassen Kay in der Hütte allein.
Kay soll im Wald über Wut nachdenken.
Kay findet das total gemein.
Kay geht spazieren und trifft ein anderes Mädchen.
Das Mädchen heißt Lotte.
Lotte ist auch wütend.
Kay findet das sehr gut.

Finegan Kruckemeyer hat das Theaterstück geschrieben.
Wera Mahne ist die Regisseurin.
Sie arbeitet mit hörenden und tauben Schauspieler*innen.
Das Theaterstück ist in Lautsprache und Gebärdensprache.
Alle sind willkommen.

Regie Wera Mahne
Bühne Laura Robert
Kostüme Lina Jakelski
Video Declan Hurley
Dramaturgie Janny Fuchs

Mit Ruby Commey, Tabitha Frehner, Eyk Kauly, Athina Lange

Do, 28.11.2019 / 19:00 Uhr
Ballhof Zwei / Einführung 18:15 Uhr / anschließend Publikumsgespräch
So, 01.12.2019 / 19:00 Uhr
Ballhof Zwei

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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