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Deutsche Erstaufführung: LEZTER SCHULTAG von Judith Johnson im Landestheater Tübingen

27.02.2007

Premiere am Freitag, den 2. März 2007 um 20 Uhr im Großen Saal.

Tatort Schule: zwei Schüler, ein Lehrer und ein entsicherter Revolver in einem verschlossenen Klassenzimmer. Ein Amoklauf an der Schule? Ein durchgedrehter Schüler, der sich nicht mehr zu helfen weiß, außer mit Gewalt?

Weit gefehlt – in Judith Johnsons vielschichtigem Psychodrama ist es Lehrer Ken Barrett, der seinen Problemschüler Wayne Lennards und die brave Musterschülerin Jessica, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war, gekidnappt hat. Barrett wurde vom Schuldienst suspendiert, weil er sich mit Wayne im Unterricht in eine Prügelei verstrickte. Unklar dabei ist, wer wen zuerst geschlagen hat. Bei der Gerichtsverhandlung behaupteten sämtliche Schüler, der Lehrer hätte mit der Schlägerei angefangen. Doch anscheinend hatte Wayne dabei seine Finger im Spiel: Hat er seine Mitschüler unter Druck gesetzt, damit diese zu seinen Gunsten aussagen?

Ein halbes Jahr später – am letzten Schultag – hält der Lehrer seinen Widersacher Wayne, den Sohn einer jungen, alleinerziehenden, überlasteten Mutter, und Jessica, eine eifrige und strebsame Schülerin aus gutem Hause, mit vorgehaltenem Revolver in Schach. Doch was glaubt er damit erreichen zu können? Will er seine Wiedereinsetzung in den Schuldienst erpressen, will er seine Weste reinwaschen oder einfach nur Rache nehmen? Zwischen dem frustrierten, zynischen Lehrer und dem widerspenstigen, aufmüpfigen Schüler entspinnt sich ein nervenzerreibender Machtkampf...

 
Regie: Michael Miensopust / Ausstattung: Irene Uredat / Musik: Christian Dähn

Mit: Daniel Blum / Marie-Louise Gutteck / Heiner Junghans / Chrysi Taoussanis

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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