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DER PROZESS nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka am Oldenburgsichen Staatstheater

08.02.2014

Premiere Sa 15. Februar 2014 um 20 Uhr im Kleinen Haus. -----

Als Josef K. eines Morgens die Augen öffnet, ist nichts mehr wie zuvor. Anstelle seines morgendlichen Frühstücks erwarten ihn drei Männer, um ihn über seien anstehenden Prozess in Kenntnis zu setzen. K. ist sich zwar keiner Schuld bewusst, muss aber gleichzeitig zugeben, das Gesetz nicht zu kennen.

So wundert er sich nur kurz, dass er zwar verhaftet ist, sich aber weiterhin frei bewegen darf. Merkwürdig erscheint ihm allerdings, dass sich seine Wächter bei näherem Hinsehen als Mitarbeiter seiner Bank entpuppen. Überhaupt scheint die ganze Welt von seinem Prozess zu wissen. Wohin K. sich auch wendet, jeder steht mit dem Gericht in Verbindung. Als K. versucht, der Sache auf den Grund zu gehen, gelangt er immer wieder – gleichsam einer Traumlogik folgend – in absurde Räume und Begebenheiten. Mysteriösen Fragen ausgesetzt und sich zunehmend in seinen Reflexionen verlierend, verstrickt er sich in Widersprüche, bis er handlungsunfähig wird. In K.’s Gedankenlogik heißt das: »Richtiges Auffassen einer Sache und Missverstehen dergleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus«.

Der Prozess wird als Bühnenbearbeitung von Christina Rast inszeniert, die außer Willkommen in Theben mit ihrem Regieteam bereits die phantastischen Geschichten von Alice im Wunderland und Das Sams in Oldenburg auf die Bühne brachte.

Inszenierung: Christina Rast;

Ausstattung: Franziska Rast;

Musik: Anton Berman

Dramaturgie: Catharina Hartmann

Mit: Antonia Labs; Eike Jon Ahrens, Andreas Dobberkau, Rüdiger Hauffe, Sebastian Herrmann, Denis Larisch, René Schack

Weitere Vorstellungen: Mi 19. und Do 27. Februar

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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