Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Das Konzert" von Hermann Bahr - Burgtheater Wien"Das Konzert" von Hermann Bahr - Burgtheater Wien"Das Konzert" von...

"Das Konzert" von Hermann Bahr - Burgtheater Wien

Premiere am 7. Februar 2015 um 19.30 Uhr im Akademietheater. -----

Das Konzert ist gar kein Konzert! Das angebliche Konzert in der Provinz ist nur die wiederkehrende Ausrede des Pianisten Gustav Heink, wann immer er der Ehefrau und seinen ausnahmslos in ihn verliebten Schülerinnen entkommen muss, um in einer Berghütte das Wochenende mit seiner augenblicklichen Favoritin zu verbringen.

Dieses trickreiche Manöver hat sich viele Jahre lang bewährt. Auch die Liebesworte, die der Virtuose den wechselnden Geliebten ins Ohr flüstert, sind eingespielt wie die verschiedenen Eröffnungen zu einer Schachpartie. Nur dass die Affären des Pianisten – verglichen mit den Möglichkeiten des Schachspiels – auch nach dem Auftakt eher gleichförmig verlaufen. Dies ändert sich an einem Tag im Frühling, als eine besonders heftig in ihren Meister verliebte Schülerin dahinterkommt, mit wem dieser wirklich zum Konzert fährt. In der Hoffnung, die Nebenbuhlerin so auszuschalten, unterrichtet sie deren gehörnten Ehemann. Und der greift – anders als erwartet – nicht etwa zur Waffe, sondern zu einem viel teuflischeren Mittel.

 

„Ich habe einen solchen Respekt vor der inneren Freiheit meines Mitmenschen, dass ich ihn selbst in seiner Dummheit nicht stören mag.“

 

Hermann Bahr schrieb, neben seinen umfangreichen publizistischen Tätigkeiten als Kritiker und Romancier, 40 Theaterstücke. Das Konzert widmete er seinem Freund Richard Strauss.

 

Regie Felix Prader

Bühne Werner Hutterli

Kostüme Ingrid Erb

Licht Felix Dreyer

Dramaturgie Klaus Missbach

 

Mit Peter Simonischek (Gustav Heink, Pianist), Regina Fritsch (Marie, seine Frau), Florian Teichtmeister (Dr. Franz Jura), Stefanie Dvorak (Delfine, seine Frau), Alina Fritsch (Eva Gerndl), Branko Samarovski (Pollinger), Barbara Petritsch (Frau Pollinger), Liliane Amuat (Fräulein Wehner), Sara Zangeneh (Selma Meier), Elisabeth Augustin (Miss Garden), Brigitta Furgler (Claire Floderer)

 

Montag, 09.02.2015 | 19.30 Uhr

Donnerstag, 12.02.2015 | 19.30 Uhr

Montag, 16.02.2015 | 20.00 Uhr

Dienstag, 17.02.2015 | 20.00 Uhr

Mittwoch, 25.02.2015 | 19.30 Uhr

 

März

Montag, 09.03.2015 | 20.00 Uhr

Montag, 30.03.2015 | 20.00 Uhr

Dienstag, 31.03.2015 | 20.00 Uhr

 

 

Sonntag, 05.04.2015 | 19.00 UhrAkademietheater

- See more at: www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

EIN BEWEGENDER FEUERREITER -- Liedmatinee - Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille in der Staatsoper Stuttgart

Die New York Times bezeichnete das Liedduo Christian Gerhaher (Bariton) und Gerold Huber (Klavier) als "größte Liedpartnerschaft der Welt". Dies betonte Kammersängerin Christiane Iven in ihrer…

Von: ALEXANDER WALTHER

NEUE SPHÄREN IM LICHTKEGEL -- Sao Paulo Companhina de Danca im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Mit der Deutschen Erstaufführung von "The Eight" gedenkt der Choreograph Stephen Shropshire des 200. Geburtstags von Anton Bruckner. In den Kostümen von Fabio Namatame erklingt das Finale von…

Von: ALEXANDER WALTHER

REIZVOLLES SPIEL MIT KLASSISCHEN FORMEN -- Konzertabend beim deutsch-türkischen Forum mit Gülsin Onay und Erkin Onay im Hospitalhof STUTTGART

Sie ist Staatskünstlerin der Türkei und eine renommierte Pianistin: Gülsin Onay. Sie trat auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Zusammen mit ihrem Sohn Erkin Onay (Violine)…

Von: ALEXANDER WALTHER

EXPLOSIVE KLANGMISCHUNG -- "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky bei NAXOS (BR KLassik)

Nicht sonderlich erfolgreich geriet die Stuttgarter Uraufführung der einaktigen Oper "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky im Jahre 1917 unter der Leitung von Max von Schillings. In…

Von: ALEXANDER WALTHER

Die ganze Wahrheit? -- „True Crime“ - Andrey Kaydanovskiy | Hege Haagenrud | Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Drei tänzerische Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion: Andrey Kaydanovskiy „Chalk“, Hege Haagenrud „The Bystanders“, Demis Volpi „Non-Fiction Études“  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑