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„Das Fest“ von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov im im Theater Mönchengladbach

Premiere dem 10. Mai 2007 um 20 Uhr .

 

Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Gezeigt wird eine gutbürgerliche Familie, bei der auf den ersten Blick alles in bester Ordnung zu sein scheint: Vater Helge ist ein erfolgreicher Hotelier, der aus Anlass seines sechzigsten Geburtstages seine Lieben um sich versammelt.

Zwar liegt wegen des plötzlichen Selbstmordes von Tochter Linda ein Schatten über der familiären Zusammenkunft, aber die meisten Anwesenden sind dennoch wild entschlossen, frohgelaunt das Geburtstagskind zu feiern. Als Helges Sohn Christian allerdings die Familie in Form einer „Wahrheitsrede“ darüber informiert, dass sowohl er als auch Linda über Jahre vom Vater sexuell missbraucht wurden, kippt die Stimmung...

 

„Das Fest“ kam 1997 zunächst als Film in der Regie von Thomas Vinterberg heraus und ist der Klassiker des DOGMA-95-Kollektivs, einer Gruppe von dänischen Filmemachern, die eine neue Filmästhetik begründeten. 1998 erhielt der Film die Goldene Palme von Cannes. Der Regisseur und sein Autor Mogens Rukov haben das Drehbuch später für die Bühne bearbeitet. Für das Theater Krefeld Mönchengladbach hat Carsten Bodinus „Das Fest“ in Szene gesetzt.

 

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