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DAS BERLINER ENSEMBLE GEHT MIT BRECHTS HAUSPOSTILLE IN DIE KIRCHE

31.12.2007
Kategorien: Literatur, Deutschland, News

Premiere Dienstag 8. Januar, ORT: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin-Mitte

Der achtzehnjährige Bertolt Brecht notiert in seinem Tagebuch: „Ich lese die Bibel, sie ist unvergleichlich schön, stark, aber ein böses Buch.“

Und zehn Jahre später antwortet Brecht, kurz nach dem Sensationserfolg der DREIGROSCHENOPER, auf die Frage: „Welches Buch hat Ihnen in Ihrem Leben den größten Eindruck gemacht?“ ganz lakonisch: „Sie werden lachen: die Bibel.“ Einige Zeit zuvor erschien seine HAUSPOSTILLE, in der allerersten Ausgabe noch „Taschenpostille“ betitelt, ganz in der Form eines Gebetbuches gedruckt. Brechts Gedichte sind in Lektionen gegliedert, voller Anspielungen auf die Bibel, auf Choräle und Gebete. Ein Andachtsbuch zur absolut weltlichen Einkehr und Besinnung. Das BE geht mit diesem Brecht in eine Kirche, in die Schinkel-Kirche St. Elisabeth, Invalidenstraße 3 in Berlin-Mitte. Die Gesänge, die Chroniken und Exerzitien bekommen durch die Aura der Kirche eine neue, ihre wahre Dimension: Es geht nicht ums Jenseits, es geht um unser Leben, hier und heute.

Es singen, sprechen, spielen: Carmen-Maja Antoni, Christina Drechsler, Roman Kaminski, Uli Pleßmann, Michael Rothmann, am Harmonium spielt Alfons Nowacki. Leitung: Hermann Beil.

Nächste Aufführungen Dienstag, 15. Januar

und Mittwoch 6. Februar,

Beginn jeweils um 20.30 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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