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CECHOVs MÖWE in Münster

07.08.2006

Komödie in vier Akten nach Anton P. Cechov im Wolfgang Borchert Theater

Premiere A Do 17. August 2006, 20 Uhr

Premiere B Fr 18. August 2006, 20 Uhr

Der junge, noch unbekannte Schriftsteller Kostja lebt auf

dem Landgut seines verarmten Onkels. Bei einem Besuch seiner Mutter, der

berühmten Schauspielerin Irina Arkadina, führt er auf einer grob gezimmerten

Bühne sein erstes Theaterstück auf. In der Hauptrolle und als einzige

Darstellerin spielt Nina, ein junges Mädchen vom Lande, das selbst mit

glühendem Idealismus zum Theater möchte. Das Prisma der kleinen

Landgesellschaft läßt die großen Gefühle und Schicksale dieser Welt

erscheinen und das Zauberspiel der verfehlten Wünsche nimmt seinen Lauf ...

Cechovs Stück DIE MÖWE [1896] hatte keinen Erfolg gehabt, bis Konstantin

Stanislawski, der große russische Theatermacher und Theoretiker, es im

Moskauer Künstlertheater inszenierte. Heute zählt es zu den meistgespielten

Klassikern der Moderne. WBT-Chef Meinhard Zanger hat mit CECHOVs MÖWE für

das Wolfgang Borchert Theater zur Spielzeiteröffnung 2006|07 eine eigene

Fassung erstellt, die die verfehlten Liebesbeziehungen, den

Generationenkonflikt und das Postulat einer Erneuerung des Theaters in den

Mittelpunkt rückt. "Das nenne ich ein Theater!" - ist der erste Cechovsche

Satz, der in der Spielfassung fällt. Und es ist der erste Satz, der in der

Ära des neuen Intendanten fällt. Die Themen Kunst | Leben werden ins Zentrum

gerückt, Themen, die sich die gesamte Spielzeit durchs Programm ziehen.

Regie | Meinhard Zanger

Ausstattung | Petra Buchholz

Mit | Florian Bender [Treplëv] | Brit Dehler [Nina] |

Stefanie Mühle [Arkadina] | Josef Tratnik [Trigorin] |

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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