Den beiden Akteuren dieses Weltspiels begegnet man täglich, auf der Straße, im Supermarkt, im Büro, in Schule und Altersheim … Man muss nur wieder lernen genau zu sehen, genau zu hören, genau hinzuschauen – sonst bleiben die Gäste dieser beiden „Helden des Alltags“ unsichtbar – und am Ende bleibt nichts als eine große, urplötzliche Stille.
Regie
Claus Peymann, Leander Haußmann
Dramaturgie
Jutta Ferbers
Bühne
Gilles Taschet
Kostüme
Margit Koppendorfer
Licht
Michael Hofer
Sounddesign
David Müllner
Musik
Tommy Hojsa, Bernhard Moshammer
Die Alte
Maria Happel
Der Alte
Michael Maertens
Der Redner
Mavie Hörbiger
Burgtheater Wien: "Die Stühle" von Eugène Ionesco
Premiere 13. März 2019 um 19.30 im Akademietheater
07.03.2019
Tragische Farce? – Komische Tragödie? – Abschiedssymphonie? Die Stühle, neben Becketts Warten auf Godot und Endspiel einer der „Klassiker“ der Moderne. Auf der ganzen Welt spielen „Der Alte“ und „Die Alte“ das geheimnisvolle Weltspiel von Alter, Wahn und Klarheit der Andersseienden, von der Kraft der Hofnung und der Phantasie – und vom Abschiednehmen in finsteren Zeiten. Auf der Suche nach Verständnis, Begegnung, Wärme, Liebe sind nichts als Stühle die stummen, geduldigen Mitspieler, auch sie voll Geheimnis und Geschichte.

