Roths größter Publikumserfolg ist ein Märchen der Moderne und spiegelt die unbedingte und zum Scheitern verurteilte Sehnsucht Joseph Roths zu glauben, sei es an Gott oder die Donaumonarchie oder überhaupt irgendeine Art von Sinn, von Erlösung. Und am Ende, in der Neuen Welt, als niemand mehr damit rechnet, geschieht dann tatsächlich ein Wunder.
Das Stück „Hiob“ von Joseph Roth in der Bühnenfassung von Koen Tachelet ist auch als E-Book erschienen.
Bühnenfassung von Koen Tachelet
Mit Peter Simonischek (Mendel Singer), Regina Fritsch (Deborah Singer), Christoph Radakovits (Schemarjah), Oleg Tikhomirov (Jonas / Mac), Tino Hillebrand (Menuchim), Stefanie Dvorak (Mirjam), Hans Dieter Knebel (Skrowonnek) u.a.
Regie Christian Stückl
Bühne und Kostüme Stefan Hageneier
Musik Tom Wörndl
Licht Norbert Joachim
Dramaturgie Florian Hirsch
"Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth im Burgtheater Wien
Premiere am 24. Februar 2019, 19.00 im Burgtheater
17.02.2019
Hiob, von Joseph Roth zwischen 1929 und 1930 im Pariser Exil verfaßt, ist der „Roman eines einfachen Mannes”: des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, dessen Leidensweg er begleitet. Hiob ist Schtetl- und Großstadterzählung in einem, Auswanderergeschichte und Familiendrama, Märchen und Mythos. Die Themen des Romans sind allesamt typischste Joseph-Roth-Themen: Hiob erzählt von Heimatverlust und Flucht, von uferloser Einsamkeit und der vergeblichen Suche nach Aufklärung über die letzten Dinge.


