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„Baumeister Solness“ von Henrik Ibsen im Nationaltheater Mannheim

27.02.2008

Premiere 29. Februar 2008, 19.30 Uhr

Ibsens Künstlerdrama stellt den alternden Sollness in den Mittelpunkt des Geschehens. Solness hat Angst vor der Kraft und Kreativität der Jugend, die den einst gefeierten Baumeister vom Sockel in die Bedeutungslosigkeit stoßen könnte.

Für seinen Ruhm hat er einen hohen Preis bezahlt und Schuld auf sich geladen. Seinen Lehrmeister Brovik hatte Solness früh überrundet. Heute verdient Brovik bei ihm als Assistent sein Gnadenbrot, ebenso wie Broviks Sohn Ragnar. Eines Tages steht die junge Hilde Wangel in der Tür. Sie erinnert ihn an sein Versprechen, ihr ein Schloß zu bauen. Beflügelt erklimmt der alte Solness noch einmal einen Turm. Solness’ Leben war Selbstverwirklichung. Am Ende quälen ihn Zweifel, Schuldgefühle und die Angst vor der neuen Generation. In der Begegnung mit der jungen Hilde Wangel hofft er, die Widersprüche seines bisher so erfolgreichen Lebens zu überwinden.

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski

Bühne: Florian Etti – Kostüme: Ute Lindenberg – Musik: Hans Platzgumer

Mit: Gabriela Badura (Frau Aline Solness), Isabelle Barth (Fräulein Hilde Wangel), Silja von Kriegstein (Kaja Fosli); Edgar M. Böhlke (Baumeister Halvard Solness), Peter Rühring (Knut Brovik), Taner Sahintürk (Ragnar Brovik)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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