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"Amphitryon", Komödie von Peter Hacks, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

28.02.2014

Premiere Freitag, 7. März 2014 I 19.30 Uhr I Kleines Haus. -----

Für Jupiter, den höchsten aller Götter, ist Alkmene, die Frau des Feldherrn Amphitryon, eindeutig die schönste und begehrenswerteste Frau auf Erden. Um sich ihr auf höchst göttliche Weise zu nähern, wird er zum Menschen und nimmt die Gestalt ihres Gatten an, der sich just auf der Heimkehr von einem siegreichen Feldzug befindet.

Jener ist nun naturgemäß verblüfft, dass sei-ne Gattin ihn bei seiner Rückkehr nicht angemessen empfängt und sich darüber hinaus mit der gewohnt lieblosen ehelichen Pflichterfüllung auf einmal nicht mehr zufrieden geben will. Alkmene, vor die Wahl gestellt, welcher der wahre, wirkliche Amphitryon ist, entscheidet sich folgerichtig für den Liebhaber, nicht den Gatten. Amphitryon verteidigt sich jedoch geschickt, indem er Jupiter mit dessen eigenen Waffen schlägt: „Es ist von solchem Ernst die Welt beschaffen, dass nur ein Gott vermag, ein Mensch zu sein.“

Caroline Stolz, eine Spezialistin für verwickelte Komödien, entdeckt Hacks‘ Amphitryon neu. Ihre Interpretation von Shakespeares Viel Lärm um nichts gehört derzeit zu den Erfolgsproduktionen des Repertoires, neben Der nackte Wahnsinn und Dauerbrennern wie Männerhort und Hitch-cocks ‚Die 39 Stufen‘.

Inszenierung Caroline Stolz

Bühne und Kostüme Jan Hendrik Neidert, Lorena Díaz Stephens

Musik Frank Rosenberger

Dramaturgie Anika Bárdos

Mit: Michael Günther Bard (Amphitryon), Nils Kreutinger (Jupiter), Fabian Stromberger (Mer-kur), Wolfgang Böhm (Sosias), Magdalena Höfner (Alkmene), Nicholas Baldock (Kontrabass)

Weitere Vorstellungen: 12. und 13. März; 11., 16. und 19. April 2014

Samstag, 22. März I 20.00 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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