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ALCESTE von Christoph Willibald Gluck, THEATER KOBLENZ

Premiere 9. April 2011 um 19:30 Uhr im Großen Haus. -----

Der junge König Admeto liegt im Sterben. In einem Orakelspruch verkündet Apollo den Trauernden, dass Admeto gerettet werden kann, wenn sich ein Mensch findet, der an seiner Stelle stirbt.

Unter den Anwesenden scheint jedoch niemand bereit zu sein, ein solches

Opfer auf sich zu nehmen. Als sich alle zerstreuen, entscheidet sich Alceste für ihren Mann in den Tod zu gehen. Sie macht sich auf zum Hades, der ihr Opfer annimmt. Im letzten Moment jedoch bittet sie um Aufschub, um sich von ihrer Familie zu verabschieden.

Als Admeto begreift, wer für ihn sterben will, ist er außer sich und widersetzt sich ihrem Entschluss. Das Leben sei für ihn nicht mehr lebenswert, wenn er es ohne Alceste leben müsste, und: Schließlich habe sie

ihn nicht gefragt, ob er ihr Opfer überhaupt annehmen wolle.

Wie in einer Beziehungs-Prüfung versucht das Paar herauszufinden, was wäre, wenn sie für ihn, er für sie oder sie beide gemeinsam sterben würden. Bis am Ende die Götter doch Mitleid haben...

Musikalische Leitung: Reinhard Goebel

Regie: Matthias Schönfeldt

Bühne und Kostüme: Birgit Angele

Video: Sabine Loew

Dramaturgie: Gabriele Wiesmüller

Mit: Ferdinand Eicher, Viktoria Eicher, Josua Kreuzmann, Jongmin Lim,

Monica Mascus, Rüdiger Nikodem Lasa, Christoph Plessers, Susanna Pütters,

Ella Rommel, Martin Shalita, Danilo Tepsa, Tamara Weimerich

Chor und Extrachor des Theaters Koblenz

Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Weitere Vorstellungen: 16./ 20./ 24. April; 3./ 5./ 20./ 30. Mai 2011

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