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"3000 Euro" von Thomas Melle - Thalia Theater Hamburg

Premiere am 11. März um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage). -----

3000 Euro, so viel beträgt statistisch gesehen der durchschnittliche Monatslohn der Deutschen. 3000 Euro möchte Denise, Supermarktkassiererin und alleinerziehende Mutter, mit einem Pornodreh dazu verdienen.

3000 Euro trennen Anton von seinem früheren bürgerlichen Leben, seit er seine Kreditkarte um genau diesen Betrag überzogen hat. Jetzt wartet er auf den Gerichtstermin, der vielleicht eine entscheidende

Wendung bringt, und bei dem sich zwei ungleiche Gegner gegenüberstehen werden: Anton gegen die

Deutsche Bank. In den verbleibenden zehn Tagen versucht der ehemalige Jurastudent seine Situation

objektiv zu betrachten, er durchlebt noch einmal die vielversprechenden Aussichten, die Exzesse, die

Mahnungen, die verlorenen Freundschaften, die Obdachlosigkeit. Er hält den Kopf hoch, so hoch es eben nur geht – und trifft dabei auf Denise.

Thomas Melles Roman, 2014 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, erzählt eine melancholische

Liebesgeschichte und zugleich vom Leben am Rand einer Gesellschaft, dessen Finanzsystem selbst auf

Schulden basiert.

„3000 Euro“ ist nach „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ eine weitere Abschlussinszenierung einer jungen

Regisseurin, die ihre Assistenz am Thalia Theater mit dieser Arbeit beendet. Julia Jost, 1982 in Kärnten

geboren, studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin und absolvierte im

Anschluss ihr Regiestudium an der Akademie für Darstellende Künste Baden Württemberg bei Luk Perceval. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie am Thalia Theater als Regieassistentin engagiert.

Der belgische Bühnenbildner Sammy Van den Heuvel, Jahrgang 1985, absolvierte sein Architekturstudium in Antwerpen und studierte Bühnenbild an der Königlichen Akademie der Schönen

Künste Antwerpen. Er ist seit der Spielzeit 2014/2015 Assistent am Thalia Theater und gestaltete die

Theater- und Stadträume der Lessingtage und entwickelte das Bühnenbild für die Inszenierung „Ich bin

wie ihr, ich liebe Äpfel“.

Kostümbildnerin Sibylle Wallum beendete ihre Assistenz bereits 2013 und arbeitet seitdem als

Kostümbildnerin im Residenztheater München, beim Internationalem Sommerfestival auf Kampnagel, in

der Laeiszhalle und an Theatern in Kopenhagen und London.

Regie Julia Jost

Bühne Sammy Van den Heuvel

Kostüme Sibylle Wallum

Musik & Raumklänge Frieder Hepting

Dramaturgie Natalie Lazar

Es spielen Patrick Bartsch, Sandra Flubacher, Marie Jung

Weitere Vorstellung am 17. und 23. März sowie am 7. April jeweils um 20 Uhr

Karten 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de

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