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URFAUST von Goethe im Theater Bautzen

03.03.2007

In seiner heutigen Gestalt nach Goethes "Urfaust - in seiner ursprünglichen Gestalt", Textfassung Ralph Hensel,

Premiere 08. 03. 2007, 19.30 Uhr.

Was geschieht, wenn man annimmt, dass Faust und Mephisto zwei Seiten ein und der selben Medaille sind? Zwei Hälften eines Ganzen?

Zusammengenommen eine ganzheitliche Person, eine Einheit? Faust (lat.) - der Glückselige - so nannte sich ein Zeitgenosse Luthers, Georg oder Johann Zabel (Sabellicus). Er wurde um 1480 in Schwaben geboren und wurde erstmals 1507 erwähnt: Faustus der Jüngere, Quelle der Nekromanten, Astrolog, zweiter Zauber-kundiger, Handleser, Luftdeuter, Zweiter in der Kunst des Harnbeschauens. Eine durchaus zwielichtige Gestalt und damit uns wieder näher, da auch er nur ein gewöhnlicher Sterblicher war.

Als nun jener Faust 1540/41 bei einer chemischen Explosion wortwörtlich in Stücke gerissen und furchtbar entstellt gefunden wurde, war für viele die Sache klar: Faust hatte mit dem Teufel einen Pakt geschlossen und wurde nun von ihm geholt. Mephisto und Faust - zwei Teile eines Wesens, eines Menschen? 

Darsteller:
Ralph Hensel
Florian Philipp Schröder

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