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URAUFFÜHRUNG: "Es wird sicherlich bald sehr still sein in mir", SCHAUSPIEL VON LUKAS LINDER im Stadttheater Schaffhausen

Premiere SA 01. NOV 2014, 17:30. -----

Zum letzten Mal treffen sich alle zum Abschlusskonzert bei der Musiklehrerin Tante Umbrella – und warten auf das Publikum. Denn morgen soll das Haus abgerissen werden. Gregor ist hier, der verliebte Akademiker, Herr Molch, der Gewichtheber der gerne Frisör sein will, Erna, die mit ihrem alten Leben aufräumen will, Tante Umbrella, die sich mit Brandreden gegen den Untergang stemmt.

Und die zwei Musiker, Albert und Albert, die niemand eingeladen hat. Unmerklich wachsen diese

unterschiedlichen Menschen zu einer Art Schicksalsgemeinschaft zusammen...

Gemeinsam mit dem Stadttheater Schaffhausen hat das Churer Ensemble «ressort k» den jungen Autor Lukas Linder mit einem Auftragswerk betraut: Das Stück erzählt von den Bewohnern eines vom Abbruch bedrohten Quartiers in einer Kleinstadt – welche durchaus grosse Ähnlichkeiten mit Schaffhausen hat. In dieser skurrilen Milieustudie wächst eine Handvoll vom Rauswurf bedrohter einfacher Leute zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen. Es ist eine Geschichte über kleines Glück, welches sich hinter scheinbar banal Alltäglichem verbirgt. An diesem Projekt sind mit dem musikalischen Leiter Luca Ramella und der Schauspielerin Laura Lienhard zwei weitere Schaffhauser

Künstler beteiligt.

Bereits zum zweiten Mal realisiert das Stadttheater Schaffhausen eine Uraufführung eines Stücks von Lukas Linder. In «Es wird sicherlich bald sehr still sein in mir» agiert ein sechsköpfiges Schauspieler- und Musikerensemble.

LUKAS LINDER Lukas Linder ist in Uhwiesen (ZH) geboren und in Schaffhausen aufgewachsen. Er studierte von 2004 bis 2011 Germanistik und Philosophie in Basel. 2008 nahm er am Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses teil, wo er mit seinem Stück «Die Trägheit» den Jury- und Publikumspreis gewann. 2010 folgte die Uraufführung am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2010 gewann er mit «Ich war nie da» den Preis der «stückfürstück»-Autorenwerkstatt am Schauspielhaus Wien. «Der Mann in der Badewanne oder Wie man ein Held wird» wurde 2012 am Theater Biel Solothurn und 2014 in Hamburg aufgeführt. Am Stadttheater Schaffhausen erfolgte im Herbst 2012 die Uraufführung der Komödie «Der Bären wilde Wohnung». 2013 absolvierte Linder als Stipendiat des Kantons Schaffhausen einen Atelieraufenthalt in Berlin.

Nach der Matura besuchte Regisseur Manfred Ferrari Kunstschulen in Sion und Zürich und verdiente während einiger Jahre seinen Lebensunterhalt als Kunstmaler, Radiojournalist, Bühnenbildner und Regieassistent. Es folgten erste Inszenierungen an der Klibühni Chur, u.a. die Projekte «Die sieben Stockwerke» nach Dino Buzzati oder «Der Prozess» nach Franz Kafka. Seit der Gründung der Theatergruppe «ressort k» im Jahr 1995 ist er freier Regisseur. Mit «ressort k» realisierte Manfred Ferrari im Theater Chur und in der Klibühni Chur über ein Dutzend Theaterprojekte. Zweimal wurde die Theatergruppe ans Zürcher Theaterspektakel eingeladen. In den letzten Jahren hat Ferrari neben

Theaterprojekten mehrere Kurz- und Dokumentarfilme für das Schweizer Fernsehen und die Televisiun Rumantscha realisiert. 1996 erhielt er einen Förderpreis des Kantons Graubünden und 2000 einen Anerkennungspreis der Stadt Chur.

REGIE Manfred Ferrari

AUSSTATTUNG Ursina Schmid

REGIEASSISTENZ Lisa Caltagirone

PRODUKTIONSASSISTENZ Tanja Schmid

MIT Miro Caltagirone, Laura Lienhard, Sabine Martin, Roman Shamov

MUSIK Luca Ramella, Chrischi Weber

Vorstellungsdaten Schaffhausen:

Premiere SA 01. NOV 2014, 17:30

MO 03. & DI 04. NOV 2014, 19:30

Talk im Theater Mo 03. & Di 04., jeweils um 18:45

Vorstellungsdaten Postremise Chur:

26.-29. NOV, 3./4./6.DEZ 2014, jeweils 20:00.

WWW.STADTTHEATER-SH.CH

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