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Uraufführung: "Amarone" von Gabriel Barylli in Wien

27.09.2007

Premiere: 4. Oktober 2007 um 20.00 Uhr, Theater in der Josefstadt

Manuel ist von der Liebe enttäuscht. Seine Sehnsüchte nach dem großen Gefühl zwischen Frau und Mann haben sich in seinem bisherigen Leben nicht erfüllt.

Aber er hat ein gut funktionierendes Netz an Freunden, die den Verzweifelten mit einem wahren Zauberwesen bekannt machen: Maria, eine Frau, die zu ihrem Frausein steht, die geliebt werden möchte, eine Frau, wie sie sich Manuel immer geträumt hat. Kann es so eine Traumfrau wirklich geben?

Gabriel Barylli hat für die Kammerspiele eine Komödie geschrieben, in der drei Männer und drei Frauen miteinander über die Spielarten eines beglückenden Zusammenlebens zwischen den Geschlechtern räsonieren. Michael Dangl spielt Manuel, einen Romantiker, der auf die Eine trifft, die ganz so spricht, wie Männer sich das "wünschen".

Maria: Wir Frauen haben uns so weit von unserer Natur entfernt ... dass wir nicht einmal mehr ruhigen Gewissens gefallen wollen - aus Angst, für unser Frausein unterdrückt zu werden…ich verstehe diesen Gedanken…es ist nur schlichtweg falsch -

Sibylle: Das ist interessant - Sie meinen also, man sollte alles tun, um dem Mann zu gefallen und um seine Zuwendung zu erzwingen?

Maria: Nein, das meine ich nicht - denn erzwingen lässt sich gar nichts…Ich habe nur die Erfahrung gemacht …dass Zuwendung… ich sage lieber „Liebe“ - von selbst geschenkt wird, wenn man

sein eigenes Wesen fördert und nicht versteckt …verbiegt und vergewaltigt…

Sibylle: Also gehen Sie - Verzeihung, dass ich Sie so direkt anspreche - aber Sie sitzen nun mal als Vertreterin einer…„neuen Frauenbewegung“ vor mir, haha - also gehen Sie hübsch gemacht und mit roten Lippen durch die Straßen und bekommen von allen Männern Liebe?!

Regie

Gabriel Barylli

Bühnenbild

Ulrich Schulz

Kostüme

Michel Mayer

Manuel

Michael Dangl

Maurizio

Bernd Jeschek

Sibylle

Ruth Brauer-Kvam

Claudia

Sona MacDonald

Richard

Andreas Steppan

Maria

Ulrike Beimpold

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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