Auch wenn sie inzwischen älter geworden sind, sind sie einander beste Freundinnen, Seelenverwandte, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt. Kurz: eine Schicksalsgemeinschaft.
Doch nun zieht Ava zum Studieren in eine andere Stadt und entfernt sich damit nicht nur räumlich von ihrer jüngeren Schwester. Zum ersten Mal im Leben der beiden schlafen sie nicht jede Nacht Tür an Tür, zum ersten Mal scheinen sie sich auch ohneeinander weiterzuentwickeln. So weit, so gut, aber wieso ruft Emmi eigentlich nur an, wenn sie mal wieder Hilfe von ihrer großen Schwester braucht? Und warum ist Ava immer nur wütend auf die Welt?
Die sonst so selbstverständlich liebevolle Beziehung der beiden Schwestern und ihr gemeinsames Verständnis vom Kampf für eine gerechtere Welt wird auf die Probe gestellt. Die beiden müssen sich fragen: Was, außer der gleichen Kindheit, verbindet uns miteinander?
Lina Wegner inszeniert die Uraufführung ihres eigenen Textes über schicksalhafte Verbundenheit und Schwesternschaft im Foyer 1.
Regie: Lina Wegner
Bühne und Kostüme: Meta Witte
Bühne und Video: Hannes Barginde
Choreographie: Romy Avemarg
Dramaturgie: Julia Buchberger
Besetzung
Lilli Schnabel als Ava
Alana Lu Wendsche als Emmi

