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Uraufführung: "Der Gesang des Pottwals" - Musical, große Oper, sozialkritisches Pamphlet, Liederabend von Heiner Bomhard - Deutsches Theater Berlin

Premiere So., 31. Mai 2026, 20:00 Uhr, Open-Air-Bühne DT

Jeder kennt ihn: Hermann Melvilles Moby Dick. Ewiges Symbol für die unermesslichen Geheimnisse der Natur und die Hybris und die Mordlust des Menschen. Weit weniger bekannt, ja geradezu unbekannt war bisher, dass der italienische Komponist Giacomo Puccini kaum ein halbes Jahrhundert später eine Grande Opera zu ähnlichem Thema schrieb.

© Jasmin Schuller

Im Theaterabend Der Gesang des Pottwals macht sich das Ensemble des Deutschen Theaters auf die Suche nach dieser lange verschollenen Oper und gelangt dabei in die Untiefen der Gegenwart: Kunst und Kapital, Kalauer und Kommerz, Walrettung und Wahlkampf – ein Abend mit Musik, umspült vom Klang der Meere.

Heiner Bomhard ist Regisseur, Autor und Komponist. Am DT war er zuletzt Spieler und musikalischer Kopf hinter den beiden Kultmusicals von Rosa von Praunheim: Hitlers Ziege und die Hämorrhoiden des Königs kam 2020, Die Insel der Perversen 2024 auf die Bühne. Mit Der Gesang des Pottwals wechselt Bomhard nun ins ernste Opernfach. Es wird tragisch. Und dramatisch. Und erhebend in aller Kreatürlichkeit. Pottwal-Ehrenwort.

Und aus den Fluten steigt empor
Mächtig und gewaltig, ein Wesen
Größer als alles andere.
O Welt! Wie hast du solch Wesen erschaffen können!

  • Regie, Komposition Heiner Bomhard
  • Bühne Olaf Grambow
  • Kostüme Carlotta Weiß
  • Dramaturgie Bernd Isele

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