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Deutsche Erstaufführung: „Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet“ von Anna Neata - Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Premiere Fr., 17. April 2026, 19:30 Uhr, Kleines Haus

Die Urlaubsidylle scheint perfekt. Doch der Wasserpegel des Badesees sinkt, während die Temperaturen steigen. Die Stammgäste ignorieren das geflissentlich und geben sich ihrem Urlaub hin.

© Maximilian Borchardt

 Ava, als Journalistin für Recherchen angereist, hat da einen weniger sentimentalen Blick auf die Wetterverhältnisse; während sie die zwischenmenschlichen Verhältnisse selbst ganz schön durcheinanderbringen. Bald erlangen die meteorologischen Phänomene überregionale Aufmerksamkeit, der Bundeskanzler verspricht Lösungen. Spätestens als am Boden des Sees Leichen zum Vorschein kommen, gefriert auch den Letzten das Blut in den Adern. Theresa Thomasberger geht diesem aberwitzigen Theaterstück auf den Grund.

Content Note:Die Inszenierung thematisiert auf sprachlicher und darstellerischer Ebene Rassismus, Queerfeindlichkeit, Gewalt gegen Frauen und Femizide. Es kommt zum Einsatz von Bühnennebel und Stroboskoplicht.

Inszenierung: Theresa Thomasberger
Ausstattung: Anna Bergemann
Sound: Oskar Mayböck
Licht: Benjamin Leber
Dramaturgie: Cosma Corona Hahne
Abendspielleitung / Regieassistenz: Paul Ansmann

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