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Theatersport Weltmeisterschaft 2006

18.04.2006

Parallel zur FIFA WM findet im kulturellen Rahmenprogramm der Fußball WM 2006, vom 26. Juni bis zum 07. Juli 2006 die bundesweite Weltmeisterschaft des Theatersports statt.

Die Idee des Theatersports ist es, Sport und Theater miteinander zu verbinden. Zwei Teams improvisieren Szenen und Songs im Wettstreit. Ohne vorgefertigten Text, ohne Absprachen, ohne Regieanweisungen. In der Interaktion mit dem Publikum entstehen einzigartige, nicht wiederholbare Szenen. Die Begegnung internationaler Mannschaften erfordert darüber hinaus für alle Spieler ein besonderes Geschick im Umgang mit nonverbaler Kommunikation, denn eine einheitliche verbale Sprache gibt es in den Turnieren der WM nicht!

Das vom 26.06.-08.07.06 dauernde und 55 Matches umfassende Turnier findet in ganz Deutschland statt: in Berlin, Bremen, Dresden, Göttingen, Halle/Saale, Hamburg, Hannover, München sowie in den Regionen Nürnberg, Rhein-Neckar und Ruhrgebiet.

Nach der Eröffnungsveranstaltung am 26. Juni im Volkstheater in München tragen vier 4er-Gruppen eine sechstägige Vorrunde mit Hin- und Rückspielen aus. Die Endspielteilnehmer werden im Viertelfinale (03.07.) und Halbfinale (06.07.) ermittelt. Im Finale am 7. Juli geht es dann im Berliner Theater am Kurfürstendamm um den Titel des ersten Theatersport-Weltmeisters. Das Turnier klingt in der Hauptstadt aus mit einer Langen Nacht des Theatersports (08.07.).

Die Besetzung des Teilnehmerfeldes erfolgte in einer Mischung aus Qualifikation und Einladung durch den Veranstalter Theatersport Deutschland. Neben Gastgeber Deutschland sind mit Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, Russland, Slowenien und Schweden sieben weitere europäische Teams am Start.

Der amerikanische Kontinent wird durch Argentinien, Kanada, Kolumbien und die USA vertreten, aus Afrika kommen Marokko sowie Zimbabwe, und den weitesten Weg zur WM haben Japan sowie Neuseeland.

Die Festivalsprache ist englisch und deutsch, der nonverbalen Kommunikation zwischen den Künstlern aus aller Welt kommt jedoch entscheidende Bedeutung zu.

Die Theatersport WM will die Lebendigkeit des Theaters feiern und dabei auch das Verhältnis zwischen Schauspielern und Publikum erneuern. Zwar geht es auch um den Titel des ersten Weltmeisters im Theatersport, doch im Mittelpunkt stehen Teamgeist, internationale Verständigung, Interaktion mit dem Publikum und eine einzigartige, tagesaktuelle Reflexion des Geschehens der parallel stattfindenden FIFA WM 2006.

Infos: www.theatersport-wm.de

Die Hannoveraner könnendieses internationale Theaterspektakel auch im

hannoverschen Pavillon am Raschplatz erleben! Vom 28. Juni bis 02. Juli finden hier

die Begegnungen zwischen den Nationalmannschaften aus Russland und

Italien, Kanada, Simbabwe und Deutschland statt. 16 Teams aus 16 Ländern

kämpfen um die Krone des Theatersports und bieten improvisierte Unterhaltung

auf höchstem Niveau. Das Publikum entscheidet durch Zuruf über die

Geschichten, die von den Schauspielern auf der Bühne umgesetzt werden

sollen. Das bessere Team wird über eine Publikumsabstimmung ermittelt und

kommt in die nächste Runde.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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