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Theater Lüneburg: Carl Orffs CARMINA BURANA in einer Inszenierung zwischen Musiktheater und Tanz

01.03.2014
Kategorien: Ballett, Deutschland, News

Premiere 08.03.2014 / 20 Uhr / Großes Haus. -----

in der Inszenierung, die sich um das Beziehungsleben zwischen Mann und Frau und dessen Spielarten unter dem Einfluss der Schicksalsgöttin Fortuna dreht, stehen rund 150 Personen auf der Bühne. Neben Solisten, dem Haus- und Extrachor sowie dem Ballettensemble des Theaters und den Lüneburger Symphonikern unterstützen Mitglieder der beiden Lüneburger Kantoreien St. Johannis und St. Michaelis den Chor.

Die Uraufführung von Carl Orffs Carmina Burana fand 1937 in einer szenischen Fassung statt. Das Werk hat keine feste Gattungsbezeichnung, wird heute jedoch zumeist als szenische Kantate bezeichnet. Inzwischen sind Aufführungen in der Mehrzahl konzertant. Die Texte zu den „Liedern aus Benediktbeuern“ – so lässt sich der Titel übersetzen – entnahm Orff einer Benediktbeurer Liederhandschrift aus dem 11. und 12. Jahrhundert und komponierte dazu komplett neue Musik. Es sind Spottlieder und Gesänge in Latein, Mittelhochdeutsch und Altfranzösisch. Das Werk hat keine durchgehende Handlung, sondern besteht aus drei Teilen mit jeweils eigenem thematischen Schwerpunkt: das erwachende Leben im Frühling, der ausschweifende Genuss und schließlich das höfische Liebeswerben. Den Rahmen bildet der wohl bekannteste Teil des Werkes: „O Fortuna“, der stimmgewaltige Anruf der Schicksalsgöttin, die – so man dem mittelalterlichen Gedanken folgt – das Leben aller Menschen bestimmt.

In Lüneburg bringen Regisseur Hajo Fouquet, Ballettdirektor Olaf Schmidt und Ausstatter Stefan Rieckhoff Carmina Burana als breit angelegtes Gemeinschaftsprojekt auf die Bühne. „Wir wollen die mittelalterliche Idee des Schicksalsrads aufgreifen, auf dem wir mit unseren Leben gewissermaßen zum Spielball werden“, sagt Regisseur Hajo Fouquet. „Am Beispiel der Beziehung zwischen Mann und Frau – ihren Spielarten, ihrem Auf und Ab – gehen wir dieser Idee szenisch und choreographisch nach.“ Daraus entsteht eine lose Szenenfolge, die assoziativ den Inhalten der Lieder folgt.

Musikalische Leitung Thomas Dorsch, Joachim Vogelsänger, Henning Voss

Inszenierung Hajo Fouquet

Choreographie Olaf Schmidt

Bühnen- und Kostümbild Stefan Rieckhoff

Mit Ruth Fiedler, MacKenzie Gallinger, Alexander Panitsch, Ulrich Kratz, Haus- und Extrachor, Mitglieder der Kantoreien St. Johannis und St. Michaelis, Kinderchor, Ballettensemble, Lüneburger Symphoniker

Weitere Vorstellungen 13.03. 20 Uhr / 25.03. 20 Uhr / 29.03. 20 Uhr / 04.05. 19 Uhr / 09.05. 20 Uhr / 14.05. 20 Uhr / 18.05. 19 Uhr / 25.05. 19 Uhr / 06.06. 20 Uhr / 11.06. 20 Uhr

Dauer ca. 1 h 15 min

ww.theater-lueneburg.de

Karten

Telefonisch unter 0 41 31 / 42 10 0 oder unter www.theater-lueneburg.de

sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters

Öffnungszeiten: Mo 10-13 Uhr, Di bis Sa 10-13 Uhr & 17-19 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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