Theaterkompass.de Logo

Theater Basel: "Jenseits von Eden" von John Steinbeck

Premiere am 11. Februar 2011, 19.30 Uhr — Grosse Bühne

In Amerika öffnen sich gigantische Weiten, unbegrenzte Möglichkeiten, eine andere Dimension, «Pursuit of Happiness» lautet der amerikanische Imperativ. Hier kann jeder, so der Kern des amerikanischen Traums, werden, was er ist.

Seit seiner Entdeckung – von Europa aus betrachtet – war es immer das Land der Zukunft, und es ist noch die «Neue Welt». Vielleicht ist diese Lage als verwirklichte Utopie ja eine Form von Paradies. Jedenfalls hat John Steinbeck den Ausblick nach Eden zum Ausgangspunkt seines Epos gemacht. Hier ringen drei Generationen mit allen Mitteln um ihre Ideen von glücklicher Existenz. Den Anfechtungen von Bruderkriegen, Vater-Sohn-Konflikten

und enttäuschter Liebe zum Trotz.

Im Bürgerkrieg formierte sich Amerika neu und im Ersten Weltkrieg wurde es zur Weltmacht: Steinbeck synchronisiert diese historischen Marken mit Geburt und Tod von Adam Trask. Er erzählt von dessen Kindheit auf der Farm des Vaters in Connecticut, von seinem Militärdienst in den Indianerkriegen, seiner Heirat mit Cathy Ames, seinem Aufbruch ins goldene Kalifornien, der Geburt der Zwillinge Caleb und Aron, von Krise, Geschäften und Ideen.

Nach «Berlin Alexanderplatz» inszeniert Peter Kastenmüller mit Steinbecks Klassiker aus den 50er-Jahren wieder ein grosses Epos des 20. Jahrhunderts für die Grosse Bühne.

In einer Bearbeitung von Ulrike Syha

Regie: Peter Kastenmüller

Bühne: Michael Graessner

Kostüme: Kathi Maurer

Video: Tobias Yves Zintel

Musik: Pollyester

Dramaturgie: Martina Grohmann

Mit: Martin Butzke, René Dumont, Hanna Eichel, Marie Jung,

Vincent Leittersdorf, Astrid Meyerfeldt, Lorenz Nufer

Teile den Beitrag auf

Background image of the page