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"Teddybären weinen nicht", ein Gesellschaftsdrama von Dan Lahav, Jüdisches Theater BIMAH Berlin

17.11.2010

Premiere am 25. November 2010 um 20.00 Uhr, Jonasstraße 22

Rebbe Jochanan, Leiter einer Toraschule und David, ein ehemaliger Schüler, treffen einander nach vielen Jahren wieder. Im Zuge der Begegnung kommt die schreckliche Wahrheit ans Licht: Der Schulleiter nutzte damals seine Machtposition aus und missbrauchte David.

Die heftige Auseinandersetzung zwischen Opfer und Täter lässt längst verdrängte, überaus schmerzhafte Emotionen hervorbrechen. Und am Ende steht die Frage: Warum hast Du mir so wehgetan?

Das Stück basiert auf einem wahren Fall, der weltweit in der jüdischen Gemeinde für Aufregung sorgte und in den Medien viel Aufmerksamkeit erregte.

Auch bei den orthodoxen Juden in Jerusalem wurde die Misshandlung von Kindern durch Rabbiner aufgedeckt. In einer erschütternden und wahren Begegnung zwischen Opfer und Täter hat sich das Jüdische Theater das Ziel gesetzt, im Rahmen des Stückes „Teddybären weinen nicht“ gegen die Misshandlung von Kindern zu kämpfen.

Mit: BIMAH-Ensemble

Buch und Regie: Dan Lahav/Philip Brehse

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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