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"Stillleben in einem Graben" von Fausto Paravidino, Residenz Theater München

Premiere 19. Oktober 2008 um 1^9.00 Uhr, Marstall

Eine norditalienische Kleinstadt wird von einem Verbrechen aus ihrer routinierten Langeweile gerissen. Eine junge Frau aus gut bürgerlichen Verhältnissen wird in einem Straßengraben gefunden, nackt, tot.

Ein verlebter, aber noch ehrgeiziger Kommissar macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Die Mutter des Opfers sucht nach der Tochter, die ihr nahe war und von deren Leben außerhalb des Elternhauses sie doch kaum etwas weiß. Worauf sie stoßen, ist eine Welt von hoffnungslos spießigen Kleinkriminellen, gelangweilten Jugendlichen und hinter bürgerlichen Fassaden schlecht verborgener Grausamkeit und Stumpfheit. In der europäischen Provinz entdeckt Paravidino das, was er die „Peripherie von New York“ nennt: eine Gesellschaft auf dem Abstellgleis, die sich aus ihrer Enge in eine globalisierte Fernsehwelt flüchtet und nur durch einen Mord – vorübergehend – wieder in eine eigene Realität findet.

Ulrike Arnold Katharina Gebauer Anna Holter Stefan Maaß Stefan Wilkening und Martin Liema Frederic Linkemann

Regie Johannes Schmid Bühne, Kostüme Michael S. Kraus Musik Christian Heiß

Dienstag 21. Oktober 2008, 20:00 Uhr

Donnerstag 23. Oktober 2008, 20:00 Uhr

Dienstag 28. Oktober 2008, 20:00 Uhr

Freitag 31. Oktober 2008, 20:00 Uhr

Mittwoch 05. November 2008, 20:00 Uhr

Samstag 15. November 2008, 20:00 Uhr

Montag 17. November 2008, 20:00 Uhr

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