Er sehnt sich nach einem echten Gefühl. Als er schließlich erfährt, dass sein Vater ihm eine Braut ausgesucht hat, Prinzessin Lena aus einem benachbarten Königreich, und er dieselbe morgen kennenlernen und heiraten soll – da beschließt Leonce kurzerhand, mit Valerio, einem verwegenen Burschen, den er eben erst getroffen hat, in Richtung Italien abzuhauen. Wie der Zufall es will, flieht im Nachbarreich zur gleichen Zeit Prinzessin Lena mit ihrer Gouvernante vor der arrangierten Hochzeit mit dem ihr unbekannten Prinzen nach Süden. In einer idyllischen Gegend treffen die beiden Ausreißer aufeinander und verlieben sich, ohne sich zu kennen. Während sie meinen, sich frei für einander zu entscheiden, vollziehen sie doch nur den Willen ihrer Väter …
„Leonce und Lena“ entstand 1836, ein Jahr vor Büchners Tod mit nur 23 Jahren.
Inszenierung: Thomas Bockelmann,
Bühne: Gralf-Edzard Habben,
Kostüme: Wiebke Meier,
Musik: Dirk Raul,
Dramaturgie: Michael Volk
MIT
Anna-Maria Hirsch (Prinzessin Lena vom Reiche Pipi)
Anke Stedingk (Gouvernante und Rosetta);
Björn Bonn (Prinz Leonce),
Uwe Steinbruch (Valerio) J
ürgen Wink (König Peter vom Reiche Popo)
Bernd Hölscher (diverse Rollen)
Aljoscha Langel (diverse Rollen)
Dirk Raulf (Musiker)
und dem Kinderchor Cantamus

