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Staatstheater Braunschweig: "Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe" von Heinrich von Kleist

23.01.2009

Premiere am 31.1.09, 19.30 Uhr im Großen Haus

Das Käthchen hatte einen wunderbaren Traum, in dem ihr ein Ritter erschienen war – fortan liebt sie den Grafen Wetter vom Strahl.

Auch der Graf hatte einen Liebestraum, doch das Gesicht des Käthchen blieb ihm verborgen. Und so irren die beiden umher mit ihren Ahnungen und halben Gewissheiten und geraten in einen Strudel von vertauschten Briefen, gebrochenen Verträgen, gefälschten Urkunden.

Zentrum dieser Intrigen ist die Freifrau Kunigunde von Thurneck, die zunächst vom Grafen für die nächtliche Traumerscheinung gehalten wird. Kunigundes hinterlistige Pläne, sich durch die Vermählung mit dem Grafen Macht zu verschaffen und das Käthchen beim Schlossbrand ins Feuer zu schicken, werden entlarvt – ebenso wie ihre wahre Natur, die ein Monstrum ist. Käthchen hingegen ist die natürliche Tochter des Kaisers, wie sich am Ende herausstellt. Dies ermöglicht schließlich eine standesgemäße Heirat mit dem Grafen Wetter vom Strahl.

Heinrich von Kleists großes Thema in all‘ seinen Werken ist das Vertrauen und die Gewissheit in der Liebe. Hier begegnet es dem Zuschauer in der Maske eines „historischen Ritterschauspiels“.

Inszenierung Nicolai Sykosch

Bühne und Kostüme Barbara Steiner

Friedrich Wetter, Graf vom Strahl Götz van Ooyen

Käthchen Louisa von Spies

Gräfin Helena Christiane Lemm

Theobald Friedeborn Werner Galas

Kunigunde von Thurneck Ulrike Requadt

Rosalie Nientje Schwabe

Freiburg Tilmar Kuhn

Rheingraf Andreas Bruno Beeke

Der Kaiser Klaus Lembke

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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