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Staatsschauspiel München präsentiert Ingeborg Bachmann

02.11.2006

8. und 9. November 2006, 20.00 Uhr im Marstall:

Ingeborg Bachmann: Aus den Fragmenten, Gisela Stein liest.

8. 11. Aus den Fragmenten I

Todesarten: Der Fall Franza

Die Heimkehr nach Galizien

Die jordanische Zeit

9. 11. Aus den Fragmenten II

Todesarten: Der Fall Franza

Die ägyptische Finsternis

"Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass man nur in einem Krieg ermordet wird ... - man wird mitten im Frieden ermordet. ... der Anlass ist immer ein Mensch ... oder mehrere. ... wo fängt der Faschismus an. Er fängt nicht an mit den ersten Bomben, die geworfen werden ... Er fängt an in Beziehungen zwischen Menschen." (Ingeborg Bachmann)

Ingeborg Bachmanns dunkelster Lebensabschnitt – ihr körperlicher und psychischer Zusammenbruch – folgte Mitte der 60er Jahre der Trennung von Max Frisch. Zu dieser Zeit beginnt sie ihr großes „Todesarten“-Projekt, eine unvollendete Romantrilogie. Als Fragment ist es Sinnbild der zerbrochenen Psyche von Franza, ihrer Titelgestalt. Seine Faszination macht aber vor allem Bachmanns Befragung des eigenen "Ich in der Geschichte“ und der "Geschichte im Ich“ aus.

Karten 9 Euro

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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