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Staatsschauspiel Dresden: "Viel Lärm um nichts" von William Shakespeare

Premiere am 9. April 2011 um 19.30 im Schauspielhaus. -----

Shakespeares Komödien sind ja nie einfach nur gut funktionierende, raffiniert gebaute Verwirrungsmaschinen. Sie sind auch immer Erzählungen von der Unmöglichkeit der Liebe, von der Lächerlichkeit des Menschseins, sie sind große, groteske Geschichten über die komische Vergeblichkeit.

Auch „Viel Lärm um nichts“ ist ein solches Stück, das uns vor dem Hintergrund der Geschichte über ungleiche Liebende tief in die Seelen der Figuren blicken lässt – also auch in die tiefen Abgründe, die dort verborgen liegen. Wenn hier der Bruder den Bruder hasst; wenn hier zwei Menschen wie Benedikt und Beatrice gegen ihre Neigung zu einem Paar gemacht werden, weil die Gesellschaft es sich so ausgedacht hat; wenn hier die beiden größten Hornochsen von Nachtwächtern am Ende die klügsten von allen sind. Dann wird klar, dass auch „Viel Lärm um nichts“ uns hinter der Komödie noch viel über die Welt erzählen kann.

Das Stück zählt zu den saftigsten und prallsten Komödien des Autors, und der Regisseur Thomas Birkmeir gilt als Experte für eine rasante, unaufdringlich heutige Erzählweise ganz im Sinne des Theaterpraktikers Shakespeare, dessen Text er für Dresden neu übersetzt und eingerichtet hat.

Regie: Thomas Birkmeir

Bühne: Christoph Schubiger

Kostüm: Irmgard Kersting

Dramaturgie: Robert Koall

Don Pedro, Prinz von Aragonien: Holger Hübner

Leonato, Gouverneur von Messina: Günter Kurze

Don Juan, Don Pedros Halbbruder: Benjamin Pauquet

Claudio, ein florentinischer Graf: Matthias Luckey

Benedikt, ein Edelmann aus Padua: Ahmad Mesgarha

Borachio, Don Juans Begleiter: Eike Weinreich

Holzapfel, einfältiger Gerichtsdiener: Tom Quaas

Schlehwein, einfältiger Gerichtsdiener: Henner Momann

Hero, Leonatos Tochter: Sarah Bonitz

Beatrice, Leonatos Nichte: Anna-Katharina Muck

Margarethe, Heros Kammerfrau: Vera Irrgang

Pater Franziskus und Schreiber: Lars Jung

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