100 Jahre Erster Weltkrieg. Nicht Hoffnung und Götter nehmen dem Tod das Grauen, nur dies: Gedenken dessen, was war und sein kann zwischen Mensch und Mensch, lautet ein Text aus der Seeschlacht, der von dem tiefen Wunsch der Weltkriegsgeneration nach einer Neugeburt aller menschlichen Gemeinschaft handelt.
Dieses Antikriegsstück wurde durch seine starke Wirkung der Berliner Inszenierung Max Reinhardts zu einem Faktor theatergeschichtlichen Gewichts. Das Publikum der Berliner Premiere reagierte nicht mit Applaus, sondern mit anhaltenden Schweigen aus tiefster Ergriffenheit, Andacht in Stille. Die Schaubühne war einmal ! - wieder zum Gotteshaus geworden.