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Schweizerische Erstaufführung: DIE ZEHN GEBOTE nach dem Filmzyklus „Dekalog“ von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz - Schauspielhaus Zürich

Premiere: Donnerstag, 24.9.2015, 19.30 Uhr, Schiffbau/Halle. -----

Welche Gebote und Verbote bestimmen unser Leben? Auf welche Werte und Tabus gründet sich unsere Gesellschaft? Und in welche Widersprüche und moralischen Konflikte verstricken sie uns? Der Autorenfilmer Krzysztof Kieślowski hat in seinem legendären Werk „Dekalog“ zehn Filme zu den

zehn Geboten realisiert – mal in sehr direktem Bezug, mal assoziativ und frei.

Für ihre Inszenierung DIE ZEHN GEBOTE entwickelt die Regisseurin Karin Henkel aus Kieślowskis Vorlage einen vielgestaltigen Themenpark um die zentralen Fragen von Schuld und Bestrafung, Glaube und Zweifel, Liebe und Tod, Besitz und Verlust, Sicherheit und Erschütterung. Das Publikum begegnet den Figuren und Geschichten auf einer Wanderung durch die inneren und äusseren Räume einer existenziellen Topografie, welche in den Räumlichkeiten der Schiffbauhalle eine eigene Realität

gewinnt.

Als SchauspielerInnen werden dabei Carolin Conrad, Dagna Litzenberger Vinet, Lena Schwarz, Friederike Wagner, Christian Baumbach, Gottfried Breitfuss, Jean Chaize, Fritz Fenne, Nils Kahnwald und Milian Zerzawy zu erleben sein. Für den Live-Gesang ist die Schweizer Mezzosopranistin Rea Claudia Kost verantwortlich.

Karin Henkel, geboren 1970 in Köln, begann ihre Regiekarriere am Burgtheater in Wien. Es folgten Inszenierungen am Thalia Theater Hamburg, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Leipzig, am Schauspielhaus Zürich („Woyzeck“ 1999, „Das weite Land“ 2004), am Deutschen Theater Berlin sowie am Schauspielhaus Düsseldorf. Zuletzt arbeitete sie u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, an den Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Köln. Bereits fünf Mal wurden ihre Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am Schauspielhaus Zürich waren in Karin Henkels Regie zuletzt „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth, „Elektra“ nach den Tragödien von Hugo von Hofmannsthal, Sophokles, Aischylos und Euripides und „Amphitryon und sein Doppelgänger“ nach Heinrich von Kleist (2014 zum Berliner Theatertreffen und zum 1. Schweizer Theatertreffen eingeladen) zu sehen. „Amphitryon und sein Doppelgänger“ wurde bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zudem zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt.

DIE ZEHN GEBOTE

nach dem Filmzyklus „Dekalog“ von Krzysztof Kieślowski und

Krzysztof Piesiewicz in einer Bearbeitung von John von Düffel

Schweizerische Erstaufführung

Regie Karin Henkel

Bühne Stéphane Laimé

Kostüme Klaus Bruns

Musik Daniel Regenberg

Video Hannes Francke

Licht Michel Güntert

Dramaturgie Stefanie Carp

Mit:

Carolin Conrad

Dagna Litzenberger Vinet

Lena Schwarz

Friederike Wagner

Christian Baumbach

Gottfried Breitfuss

Jean Chaize

Fritz Fenne

Nils Kahnwald

Milian Zerzawy

Sängerin Rea Claudia Kost

Live-Video Hannes Francke

Weitere Vorstellungen im Schiffbau/Halle

26./ 29./ 30. September, jeweils 19.30 Uhr

2./ 3./ 6./ 7./ 12./ 20./ 22./ 23./ 26./ 28./ 29. Oktober,

jeweils 19.30 Uhr

4./ 11. Oktober, jeweils 18 Uhr

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