Die verdrehte Welt beginnt im Kopf …, wandert in die Füße, sprengt den Raum und erweitert die Grenzen. Die physischen und inhaltlichen Ausgangspunkte der jungen Choreograf*innen zusammenfassend, tritt deutlich hervor, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf unsere innere Verfasstheit richten. Phänomene von Getriebenheit, Druck, Verletzlichkeit, die Orientierung in einer ins Wanken geratenen Welt sind Stichworte für ihre choreografischen Umsetzungen.
Den dystopischen Bildern etwas entgegensetzend, verschieben und öffnen sie die Perspektive, wehren sich mit Humor und mit einem Lachen, mit dem Erleben, nicht allein zu sein, ohne die Tatsachen oder Gegebenheiten zu negieren. Es gilt, sieben überraschend individuelle Ansätze, der Welt die Stirn zu bieten, zu entdecken. Ballettdirektor Taulant Shehus Titel „pivOT“ wird hier zum Motto – Wendung möglich!
sieben Choreografien von Companymitgliedern des Balletts Hagen – Gauthier Hemmerlin, Chloe Jeffcoat, Quentin Nabor, Lázaro Sierra Cairo, Kayleigh Smerud, Thomas Tardieu und Veronica Biondini, Camille Zany – zur Uraufführung.
KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG Taulant Shehu AUSSTATTUNG Sophia Lindemann in Zusammenarbeit mit den Choreograf*innen LICHTDESIGN Martin Gehrke DRAMATURGIE Waltraut Körver; es tanzt das Ballett Hagen
Weitere Vorstellungen: 11.06. (19.30 Uhr), 13.06. (19.30 Uhr), 14.06.2026 (18.00 Uhr), Opus


