Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick …
Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut.
Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt. Mit der großbesetzten Oper Pique Dame gibt Francesco Angelico seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover.
- Musikalische Leitung Francesco Angelico / Tobias Wögerer
- Inszenierung Roland Schwab
- Bühne Piero Vinciguerra
- Kostüme Gabriele Rupprecht
- Licht Andreas Schmidt
- Chor Lorenzo Da Rio
- Kinderchor Tatiana Bergh
- Dramaturgie Daniel Menne
Xchange Matthias Brandt- Hermann Xavier Moreno
- Graf Tomski / Zlatogor Philipp Jekal
- Fürst Jelezki Max Dollinger / Matteo Guerzè
- Tschekalinski Michał Prószyński
- Surin Daniel Eggert
- Tschaplizki SeungJick Kim / Mark Serdiuk
- Narumow Serhii Moskalchuk / Yannick Spanier
- Der Festordner SeungJick Kim / Constantin Bauer
- Die Gräfin Helen Donath
- Lisa Kiandra Howarth
- Polina / Milowzor Anthea Barać / Cassandra Doyle
- Mascha / Prilepa Yejin Kim / Viola Westhues
- Chor der Staatsoper Hannover
- Kinderchor der Staatsoper Hannover
- Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


