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DIN A 13 tanzcompany präsentiert: Uraufführung "con SEQUENCE in space" in Köln- Rodenkirchen

11. September 2026, 20.00 Uhr

Mit conSEQUENCE in space präsentiert die DIN A 13 tanzcompany unter der künstlerischen Leitung von Gerda König eine zeitgenössische Tanzproduktion mit Tänzer*innen mit und ohne Behinderung. Das Stück ist eine poetische und zugleich radikale Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und der Frage, wie wir Orientierung finden – im Körper, im Gegenüber und in einer Welt, deren Sicherheiten zunehmend ins Wanken geraten.

© Oliver Stroemer

Ein Raum in einem Raum.
Reduktion erfüllt spürbar das dunkle Feld.
Zwei Tänzer*innen bewegen sich zwischen Neugier und Ungewissheit.
Spuren werden hörbar – und lösen sich im selben Moment wieder in der Stille ihrer Bewegungen auf.
Ein fragiles Spannungsfeld zwischen Raum, Körper und der Konsequenz jeder einzelnen Entscheidung.

Was geschieht, wenn Orientierung verschwindet? Wenn der Raum keine Richtung vorgibt, keine Hierarchien kennt und keine Gewissheiten bietet?

conSEQUENCE in space begibt sich auf die Suche nach den Momenten, in denen Bewegung neu entsteht. In einem radikal reduzierten Bühnenraum begegnen sich zwei Körper ohne vorgegebene Ordnung. Jeder Schritt, jede Richtungsänderung und jede Begegnung wird zu einer bewussten Entscheidung. Der leere Raum wird zum Resonanzraum für Wahrnehmung, Intuition und Beziehung.

Die Choreografie versteht Reduktion nicht als Verzicht, sondern als Möglichkeit, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Gewohnte Orientierungssysteme treten in den Hintergrund und eröffnen neue Formen körperlicher Präsenz und Kommunikation.

  • Wie klingt Bewegung, wenn jede Entscheidung den Raum neu entstehen lässt?
  • Welche Beziehungen entstehen, wenn Orientierung nicht vorgegeben ist, sondern im Moment der Bewegung entsteht?
  • Was geschieht mit einem Körper, wenn die Leere beginnt, den Raum zu füllen?

Ein wesentliches Gestaltungselement ist das Live-Sound- und Klangkonzept von Frank Schulte. Bewegungen erzeugen Klänge, der Körper selbst wird zum Instrument. Tanz wird nicht nur sichtbar, sondern hörbar. So entsteht eine zusätzliche sinnliche Ebene, die die körperliche Erfahrung der Performerinnen erweitert und zugleich neue Zugänge für blinde und sehbehinderte Zuschauerinnen eröffnet.

Wie in allen Arbeiten der DIN A 13 tanzcompany wird Inklusion dabei nicht als Thema verstanden, sondern als künstlerische Praxis. Unterschiedliche Körper und Bewegungsqualitäten eröffnen neue choreografische Perspektiven und erweitern die Möglichkeiten dessen, was Tanz sein kann.

Künstlerische Leitung und Choreographie: Gerda König (D)
Künstlerische Beratung: Mehdi Farajpour (F) 
Choreographische Assistenz: Damiaan Veens (NL)
Tänzer*innen: Míriam Aguilera (E), Narumi Saso (J)     
Sound & Musik: Frank Schulte (D)
Licht: Marco Wehrspann (D)          
Bühnenbild: Martina Kock       
Kostüm: Thomas Wien-Pegelow           
Produktionsassistenz: Stella Shirra (D) 
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä
Graphik: Kai Kullen
Homepage: Andrea Hoffmann
Soziale Medien und Finanzmanagement: John Hermann 
Creative Producer: Anastasia Olfert

Über DIN A 13 tanzcompany 
Die DIN A 13 tanzcompany ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzer*innen mit und ohne körperlicher Behinderung zusammensetzt. Seit 1995 bereichern DIN A 13 tanzcompany und ihre künstlerische Leiterin und Choreografin Gerda König, 1999 bis 2020 in künstlerischer Zusammenarbeit mit der Choreografin Gitta Roser, die Tanzwelt mit neuen ästhetischen Kategorien, die die gängigen Sehgewohnheiten im zeitgenössischen Tanz fortwährend herausfordern und hinterfragen. Vermutete Grenzen und Wertungen zwischen körperlichen Besonderheiten und tänzerischer Höchstleistung werden in choreografischen Bildern aufgelöst, die provozierend Fragen stellen und zu einem künstlerischen Dialog auffordern. Hierbei liegt der Fokus der künstlerischen Arbeit auf der Erforschung und Sichtbarmachung der Bewegungsqualität „anderer Körper“, die in ihrer Diversität für die choreografische Arbeit genutzt wird, diese erweitert und hierdurch das Spektrum des zeitgenössischen Tanzes bereichert.
www.din-a13.de/de

Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln 
Die DIN A 13 tanzcompany erhält die Spitzenförderung des Landes NRW.

12. September 2026, 20.00 Uhr 
13. September 2026, 19.00 Uhr
Barnes Crossing 2026, Industriestraße 170, 50999 Rodenkirchen

22. November 2026, 16.00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29 – 33, 50667 Köln

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