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"Phoenix Effect" - Tanzabend von Lali Ayguadé, Akira Yoshida und Olivia Court Mesa, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Premiere Donnerstag, 30. April 2026, 19.30 Uhr, Kleines Haus

Ob als Symbol für die aufgehende Sonne, als Segensbringer und Unheilsbote zugleich oder als Sinnbild für Vernichtung und Wiederauferstehung – geflügelte mythische Fabelwesen wie der Phönix, der altägyptische Benu oder der slavische Feuervogel (жар-птица) sind in vielen Kulturen der Welt tief verwurzelt.

© Richard Heidinger

Oft stehen diese magisch glühenden oder gar (ver)brennenden Vögel sinnbildlich für einen Übergang, für ein Ende, das zu einem Neuanfang führt – von der Erstarrung zur unverhofften Erlösung, von der Zerstörung zu einer Erneuerung oder Verjüngung.

Was bedeutet der „Phoenix Effect“ für den Tanz? Die international gefeierten Choreograf*innen Lali Ayguadé und Akira Yoshida begeben sich nach einer gemeinsamen Arbeit 2023 nun am MiR mit je einer eigenen Choreografie auf Spurensuche. Während Ayguadé sich in ihren Arbeiten auf die Dynamik zwischen Individuum und Gruppe konzentriert und mittels Körperlichkeit und Theatralik Kontraste in Emotion und Bewegung erforscht, kombiniert Yoshida zeitgenössische Tanztechniken mit Breaking und Physical Theatre. Als dritte Perspektive kommt eine bei der Rotterdam International Duet Choreography Competition 2022 preisgekrönte Arbeit der Choreografin Olivia Court Mesa dazu, die 2023 im Rahmen von #FINDYOURMUSE im Kunstmuseum Gelsenkirchen schon einmal von der MiR Dance Company gezeigt wurde.

  • Choreografie
    Lali Ayguadé
    Olivia Court Mesa
    Akira Yoshida
  •  
  • Licht Marius Steinert
  • Ton Dirk Lansing
  • Dramaturgie Samuel Zinsli

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