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"Pension Schöller" im Tiroler Landestheater Innsbruck

01.03.2008

Posse von Carl Laufs nach einer Idee von Wilhelm Jacoby

Premiere am Samstag, 8. März 2008, 19.30 Uhr, Großes Haus

Ach, die Pension Schöller! Stets bietet sie einem bunten Sammelsurium an ebenso schrulligen wie liebenswerten Gästen ein vorübergehendes Zuhause.

Auf den regelmäßig stattfindenden Soiréen trifft man sie alle: den neurotischen Major, der seit seiner Zwangspensionierung auf die Gelegenheit zum Duell lauert, die Schriftstellerin, die unermüdlich auf Stoffsuche ist, den Weltenbummler, der den karibischen Kannibalen gerade noch aus dem Kochtopf springen konnte, die Mutter, die ihr Töchterchen lieber heute als morgen unter die Haube bringen will, und natürlich den angehenden Schauspieler, der sich von seinem kleinen Sprachfehler nicht abhalten läßt, „Hamnet“ und „Othenno“ zu deklamieren. Sie alle haben einen kleinen Hau, natürlich. Aber sie deshalb gleich für verrückt erklären? Auf die Idee kann nur Alfred kommen, der seinem Onkel Klapproth beim Ausflug in die Großstadt etwas bieten will. Und damit beginnen sich die Grenzen zwischen dem ganz normalen Wahnsinn und dem, was dafür gehalten wird, endgültig zu verwischen.

Mit der Pension Schöller schufen die Karnevalisten Carl Laufs und Wilhelm Jacoby vor über hundert Jahren den Inbegriff des Bühnenschwanks. Klaus Rohrmoser verzichtet auf eine oberflächliche Modernisierung und stellt damit einmal mehr die unverwüstliche Komik unter Beweis, die der Pension Schöller zugrunde liegt. Denn – Hand aufs Herz – ein bißchen verrückt sind wir doch alle?

Regie: Klaus Rohrmoser; Bühne: Klaus Gasperi; Kostüme: Esther Frommann

Mit:

Philipp Klapproth Walter Ludwig

Ulrike Sprosser, seine Schwester Janine Wegener

Ida, Ulrikes Tochter Alexya Graup

Franziska, Ulrikes Tochter Martina Dähne

Alfred Klapproth, Philipps Neffe Sebstian Hofmüller

Ernst Kissling, Alfreds Freund Stefan Riedl

Fritz Bernhardy Ronald Seboth

Josephine Krüger, Schriftstellerin Judith Keller

Schöller, ehemaliger Musikdirektor Günter Lieder

Amalie Pfeiffer, seine Schwägerin Johanna Lindinger

Friederike, deren Tochter Sarah Jung

Leo Ladislaus Schöller, Schöllers Neffe Martin Carnevali

Harro von Gröbnitz, Major a.D. Gerhard Kasal

Kellner Michael Arnold

Walter Sachers

Piretti, Zauberer Heinz Fitz

Pianist Hansjörg Sofka / Michael Mader

Weitere Vorstellungen:

März: 12., 13., 14.

April: 6., 10., 12., 17., 18., 20.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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