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ONKEL WANJA von Anton Tschechow - Schauspielhaus Bochum

Premiere am 20. September 2014 im Schauspielhaus. -----

„Eine Krise kann jeder Idiot erleben, aber was uns auslaugt, ist der Alltag“ – ein Satz von Tschechow, der über jedem seiner Stücke stehen könnte. Die Mikrodramen nimmt er mit dem diagnostischen Blick des Arztes, der er war, ins Visier, das stille Leiden, das unmerkliche Aneinandervorbei.

In „Onkel Wanja“ gerät das vertraute arbeitsame Zusammenleben von Wanja, seiner Nichte Sonja, des befreundeten Arztes Astrow und der anderen Personen auf dem Gut aus dem Lot, als Sonjas Vater, ein berühmter Professor, mit seiner jungen zweiten Frau Elena den Sommer dort verbringt. Vordergründig verlieben sich Wanja und Astrow in Elena, Sonja ist schon lange in Astrow verliebt, doch darunter geht es um nicht weniger als die Frage, welchen Sinn man seinem Leben gibt und wie man es leben soll.

Mit dieser Arbeit inszeniert Stephan Kimmig, der zu den prägenden deutschsprachigen Regisseuren seiner Generation gehört, erstmals am Schauspielhaus Bochum.

Regie: Stephan Kimmig

Bühne: Oliver Helf

Kostüme: Camilla Daemen

Dramaturgie: Kekke Schmidt

Mit: Therese Dörr, Torsten Flassig, Peter Lohmeyer, Felix Rech, Henriette Thimig, Werner Wölbern, Minna Wündrich, Anke Zillich

Die nächsten Vorstellungen: 2., 5. & 25. Oktober

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Bochum

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