Doch es gibt Lichtblicke: Übersetzer Ismet und Nachbarin Ela. Als Luise nachkommt, beginnt ein neues Kapitel – und die Frage nach Heimat ist plötzlich keine eindeutige mehr. Untermalt von den wundervoll melancholischen Liedern Sezen Aksus, der „Königin des türkischen Pop“, entfaltet sich eine tragikomische Geschichte über Migration, Identität und Zugehörigkeit. In deutscher Sprache wird von Auswandererschicksalen erzählt, während türkische Songs die Sehnsucht nach Heimat besingen. Muss man sich für eine Heimat entscheiden oder können unterschiedliche Welten zusammen eine neue Heimat bilden?
İstanbul
Ekonomik mucize Türkiye'de gerçekleşseydi ne olurdu? Fürth'lı Klaus Gruber İstanbul'da misafir işçi olarak çalışmaya başlar ve dil engeli ve vatan hasretiyle mücadele eder. Karısı Luise de ona katılınca, ev ile yurt dışı arasındaki sınırlar bulanıklaşır. Sezen Aksu'nun melankolik pop şarkıları eşliğinde göç, kimlik ve aidiyet üzerine bir hikâye ortaya çıkar.
HINWEIS: Für die Inszenierung „Istanbul“, soll die Geschichten der türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sichtbar werden, die vor Jahrzehnten als sogenannte „Gastarbeiter*innen“ nach Fürth kamen – und die längst keine Gäste mehr sind, sondern Teil dieser Stadt. Mehr Informationen im Bretterbericht #23 unter www.stadttheater.de/menschen-haus/bretterbericht
„Völkerfreundschaft. Verwandtschaft. Hatte nicht schon Goethe türkische Vorfahren?“
mit Songs von Sezen Aksu
In deutscher Sprache mit türkischen Liedern
Inszenierung: Berfîn Orman
Bühne & Kostüme: Lara Duymuş
Musikalische Leitung: Benjamin Stein
Licht: Vadim Samarsky
Choreografie: Alexander Krüger
Dramaturgie: Udo Eidinger
Mit: Matthäus Zaborszyk, Hannah Candolini, Aydın Aydın, Roxana Safarabadi, Serdar Altan/Devrim Dinc und Live-Band: Berkan Çardaklı, Uğur Köse, Benjamin Stein, Kai Weiner
Einführungen jeweils 19.00 Uhr (Premiere ausgenommen)
Party im Anschluss an die letzte Aufführung: „Sounds of Istanbul – Turkish Pop Night“
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