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ION ODER DER NEUE SOHN von EURIPIDES, Theater Bonn

Premiere Freitag, 4. Dezember 2009, 19.30 Uhr, Kammerspiele

Uraufführung der Übersetzung und Bearbeitung von Hubert Ortkemper

Nach MEDEA und ELEKTRA/OREST NACH EURIPIDES setzt THEATER BONN mit der Aufführung von ION oder DER NEUE SOHN die Auseinandersetzung mit der griechischen Antike fort.

ION zählt zu den unbekannten Stücken des Euripides, Hubert Ortkemper hat das zu Unrecht in Vergessenheit geratene Stück neu übersetzt und bearbeitet: als überraschend aktuelle Tragikomödie mit Krimiqualitäten. Es gab in der Theatergeschichte erst einen Versuch, es wieder für die Bühne zu entdecken, unternommen von niemand Geringerem als Goethe. Klaus Weise wagt nun den zweiten Versuch und setzt das Stück auf Bonner Bühnenboden in Szene, Premiere ist am Freitag, den 4. Dezember, 19.30 Uhr in den Kammerspielen.

Eine athenische Königstochter wird vergewaltigt. Der Täter ist nicht irgendwer, sondern der Gott Apoll. Trotzdem muss das Mädchen Kreusa ihre Schande verbergen, das Kind heimlich zur Welt bringen und aussetzen. Viele Jahre später: Kreusa ist mit König Xuthos verheiratet, die Ehe kinderlos, der Thron droht zu verwaisen. Das unglückliche Paar sucht Rettung in Delphi, ausgerechnet beim Orakel des Apoll; wird der Gott, seiner alten Schuld eingedenk, den beiden helfen? Er tut es, allerdings auf seine eigene Art ...

Regie führt Generalintendant Klaus Weise, es spielen Katharina von Bock, Tanja von Oertzen, Nina V. Vodop’yanova, Oliver Chomik und Ralf Drexler.

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