Idomeneos Gelöbnis wird zu seinem Fluch. Wieso sein Vater über seine Rückkehr nach Kreta keine Freude empfindet, kann Idamante nicht verstehen. Zudem wird der Prinz von zwei Frauen umworben, die den trojanischen Konflikt bis nach Kreta tragen: die trojanische Prinzessin Ilia und die mykenische Prinzessin Elettra ...
»Man sollte nicht meinen, dass in einem so kleinen Kopf so was Großes stecke«, soll der bayerische Kurfürst Karl Theodor anerkennend nach der Uraufführung von Mozarts »Idomeneo« 1781 in München gesagt haben. Zeitlebens hielt Mozart die große mythologische Oper für sein bestes Bühnenwerk! Darin verbindet er nicht nur in perfekter Balance italienische und französische Operntraditionen, sondern findet auch zur absoluten Meisterschaft der Seelendarstellung, wobei er versucht, den dramatischen Fluss nicht abbrechen zu lassen. Die archaische Handlung um die Frage nach göttlicher Bestimmung oder freiem menschlichen Willen ist eine Herausforderung für die Regie, der sich das preisgekrönte Team Immo Karaman und Fabian Posca (»Samson und Dalila«, »Don Carlos«) in seiner an tanztheatralen Formensprachen geschulten Handschrift gerne stellt.
Wir weisen darauf hin, dass in dieser Produktion Stroboskop-Effekte zum Einsatz kommen, und zwar im ersten Teil nach ca. 30 Minuten und nach ca. 80 Minuten, sowie im zweiten Teil nach ca. 30 Minuten.
Regie und Bühne Immo Karaman
Musikalische Leitung Felix Pätzold | Chenglin Li
Choreografie und Kostüme Fabian Posca
Dramaturgie Ulrich Frey
Choreinstudierung Gerald Krammer
Mit
Idomeneo Dashuai Chen
Idamante Clara Fréjacques
Ilia Xenia Cumento
Elettra Tamara Banješević | Ana Maria Labin
Arbace David Heimbucher
Gran Sacerdote di Nettuno Konrad Furian
Tanzensemble Denis Adutwum | Julian Bublitz | Leon Emil Franzke | Agnes Köhler | Manja Kopp | Mascha Leuenhagen | Andrey Rudnev | Nina Scholz | Ole Sonnenberg | Frederick Stade | Jule Stuhr | Mathilda Voß
Philharmonisches Orchester Kiel
Opernchor des Theater Kiel
Philharmonischer Chor Kiel
Statisterie Statisterie des Theater Kiel


