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Gioachino Rossini, "Guillaume Tell", Hamburgische Staatsoper

Premiere A am 6. März 2016, 18.00 Uhr, Premiere B am 9. März 2016, 19.00 Uhr. -----

Die Liebe zwischen dem schweizerischen Untertanensohn Arnold und der österreichischen Despotentochter Mathilde hat kaum Überlebenschancen. Tell führt die Aufständischen an („Freiheit oder Tod!“), Mathilde läuft über, und die Schweiz ist befreit.

Der französischen ‚Grand Opera’ sagt man nach, sie kleide stets eine Liebesgeschichte in ein pittoreskhistorisches Gewand, überwältige das Publikum mit einem Übermaß an Theatermitteln, lasse aber tiefere Einsichten in historische Zusammenhänge beiseite. Und doch gelang es Rossini (und Schiller), dass nach einer Vorstellung des „Guillaume Tell“ im Juli 1830 die Zuschauer direkt aus der Oper auf die Barrikaden gingen und einige Tage später Louis-Philippe König von Bürgers Gnaden wurde.

Rossini setzt italienische Direktheit gegen genretypischen Ziergesang. Es ist Rossinis erste ‚Grand Opera’ und zugleich sein letztes Werk für die Bühne.

Musikalische Leitung: Gabriele Ferro

Inszenierung: Roger Vontobel

Bühnenbild: Muriel Gerstner

Kostüme: Klaus Bruns

Licht: Gérard Cleven

Dramaturgie: Albrecht Puhlmann

Mit:

Vladimir Baykov (Gessler),

Jürgen Sacher (Rudolph der Harras),

Sergei Leiferkus (Wilhelm Tell),

Alin Anca (Walter Furst),

Kristinn Sigmundsson (Melchthal),

Yosep Kang (Arnold Melchthal, Debut an der Hamburgischen Staatsoper),

Guanqun Yu (Mathilde),

Katja Pieweck (Hedwig),

Christina Gansch (Gemmy),

Nicola Amodio (Ruodi), Bruno Vargas (Leuthold)

Weitere Vorstellungen am 12., 16., 19.. 22. und 26. März, 19.00 Uhr

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