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George Taboris "Mein Kampf" in Wien

22.05.2008

Premiere am 29. Mai 2008 im Theater in der Josefstadt

Taboris Stück spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Männerwohnheim in der Wiener Blutgasse mietet sich der junge Maler Adolf Hitler (Florian Teichtmeister) ein, der seine Studien an der Wiener Kunstakademie zu verfeinern sucht. Er trifft dort auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl (Karl Markovics), der sich mütterlich sorgend um den unerfahrenen Provinzler zu kümmern beginnt.

Mein Kampf beschäftigt sich in komödienhafter Form mit dem Trauma der Shoah. Das von einer Fülle an Bezügen, Anspielungen, Symbolen und Zitaten durchzogene Stück ist eine Variation über Taboris Lebensthema: die Auseinandersetzung mit dem, was er den "Fluch, seinen Feind zu verstehen" genannt hat.

Es spielen Karl Markovics, Fritz Muliar, Florian Teichtmeister, Alexander Waechter, Hilde Dalik und Tatja Seibt

Regie: Peter Wittenberg

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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