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“Frankenstein" nach dem Roman von Mary Shelley im Landestheater Detmold

Premiere: Samstag, 17. Januar 2026, 19:30, Grabbe-Haus

11.01.2026

Mensch oder Monster? In Mary Shelleys 1818 veröffentlichtem Roman verfolgt der junge Wissenschaftler Victor Frankenstein ein hochfliegendes Ziel: Aus verschiedenen Körperteilen setzt er einen Menschen zusammen und versucht diesen zu beleben.

 Das Ergebnis seines Experiments ist jedoch durchaus ambivalent. Als er seinem »Werk« schließlich von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, packt ihn das Entsetzen und er flüchtet vor seiner eigenen Schöpfung. Handelt es sich um ein dämonisches Monster, geschaffen durch Hybris und zwanghaften Forscherdrang? Oder ist dieses ohne eigenes Zutun in die Welt gesetzte Wesen nicht auch ein verletzliches, sich nach Liebe, Zuneigung und Freundschaft sehnendes Geschöpf?

Vom Prometheus-Mythos der Antike, über die alchemistischen Versuche des Mittelalters bis zu den nicht nur verheißungsvollen Möglichkeiten der Jetzt-Zeit, in der Gentechnik, Biotechnologie und Künstliche Intelligenz rasante Fortschritte machen, – der Wunsch, einen künstlichen Menschen zu schaffen, zieht sich durch die Geschichte und ist heutzutage wohl brisanter denn je.

Regie: Goldie Röll
Bühne und Kostüm: Naomi Kean
Dramaturgie: Magdalena Brück

Mit: Maja Grahnert, Leonard Lange, Alexandra Riemann, Sebastian Zumpe

Weitere Vorstellungen: Di 20.1. / Sa 24.1. / So 25.1. / Fr 30.1. / Sa 31.1. / So 8.2. / Sa 21.2. / So 1.3. / So 12.4.2026, jeweils 19:30 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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